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Steviosid, ein interessantes, natürliches Süßungsmittel
✍ Scribed by Seidemann, J.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1976
- Tongue
- English
- Weight
- 368 KB
- Volume
- 20
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
S t eviosid, ein interessantes, naturliches SuBungsmittel J. SEIDEMANN Die in den letzten Jahren stattgefundenen zahlreichen Diskussionen, ob synthctische Stoffe wie z. €3. Cyclamat oder Saccharin eine gesundheitsschadigende Wirkung besitzen, fuhrten dazu, sich nach anderen SiiDungsmitteln umzusehen.
.4uf der Suche nach neuen SiiDungsmitteln, die diesen Nachteil nicht aufweisen, stieD man auch auf Steviosid, das im Zusammenhang mit anderen Verbindungen in der letzten Zeit wieder in den Blickpunkt des Interesses geriet.
Die einheimische Beviilkerung von Paraguay verwendet schon seit langem die Blatter der wildwachsenden Staude Stevia rebaudiana zum SuRen von Getrinken, insbesondere des MatBtees. Die Blatter, in geringem MaDe auch die jungen Stengel, enthalten das Glucosid Steviosid.
Obwohl diese Verbindung schon Anfang dieses Jahrzehnts naher untersucht wurde, geriet das Steviosid im allgemeinen wieder in Vergessenheit.
1 . Botanik und Anbau
Die Staude Stevia rebaudiana BERTONI gehdrt zur Familie der Asteraceae, Unterfamilie Asteroideae, Tribus Eupatorieae, Gattung Stevia, deren iiberwiegende Zahl seiner Vertreter in den Tropen und Subtropen beheimatet sind. Das ,,suBe Kraut von Paraguay" erreicht eine Hohe von 60 bis 80 cm. Die gegenstandigen Blatter sind lanzettlich bis eifbrmig-elliptisch, leicht gezahnt, laufen an der Spitze stumpf zu und siud bis 6 cm lang. I n den Bllitenkopfen (5-7 mm lang) finden sich nur z bis 6 unscheinbare, weiDe Bliiten. Die Staubbeutel sind am Grunde abgestumpft.
Die erste Beschreibung der Pflanze erfolgte im Jahre 1899 durch M. S. BERTONI [3], den Direktor des Agronomischen lnstituts von Asuncion. Er ordnete sie der Gattung Eupatorium zu und benannte sie nach dem portugiesischen Chemiker OVIDIO REBAUDI Eupatmium Rebaudianum, der sich um die Erforschung der in Paraguay vorkommenden Naturstoffe groDe Verdienste erworben hat. In spateren
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