Stereochemische Untersuchungen bei Dithiazolylen
✍ Scribed by H. Erlenmeyer; K. Menzi
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1948
- Tongue
- German
- Weight
- 687 KB
- Volume
- 31
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
2,2 '-Dipyridyl (I) und Phenanthrolin (11) geben mit Fe-charakteristische, stabile, diamagnetische komplexe Ionen der Formel Fe(dipy);*. Auf Grund dieser Beobachtung wurde dem System N-C--C--N in diesen Verbindungen < : > --< ; I > 11 < , , --IF> \N-I eine fur Fe**-Ionen spezifische Struktur zugesprochenl). Die Darstellung des 2,2'-(111)2) und des 4,4'-Dithiazolyls (IV)3) sowie des Chinthiazols (V)') gab Gelegenheit, diese struktur-und komplex-chemisch interessante Vorstellung iiber spezifische Strukturen zu uberpriifen. Es zeigte sich, dass keine dieser Verbindungen, obwohl die Gruppe N-C-C-N vorliegt, mit Fe--1onen einen mit dem Dipyridyl-Komplex vergleichbaren Komplex zu bilden vermag. Die Deutung dieser Ergebnisse kann moglicherweise in einer abweichenden Feinstruktur, d. h. besonders in einer andersartigen Winkelung dieser Gruppe in den Dithiazolylen bzw. im Chinthiazol gesucht werden.
Uber die Winkelung solcher Systeme konnen nun aus einem andersartigen Beobachtungsmaterial Angaben gewonnen werden.
An einer grossen Zahl von substituierten Diphenylderivaten konnte von verschiedenen Autoren gezeigt werden, dass bei geeigneter Substitution eine Aufspaltung der Verbindungen in optische Antipoden moglich ist. Eine ifberpriifung des Tatsachenmaterials fuhrte zur Vermutungs), dass die Raumbeanspruchung der Substituenten zur Aufhebung der freien Drehbarkeit der C,-C,'-Bindung im Diphenylsystem fuhren kann.
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