Stabile Phosphin-Ylide; Zur Frage der dπ-pπ-Wechselwirkung
✍ Scribed by Fischer, Herbert ;Fischer, Hans
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1966
- Tongue
- English
- Weight
- 650 KB
- Volume
- 99
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Phosphin-Ylide (>E -2) sind umso bestandiger gegen elektrophile Reagenzien (z. €3. Wasser), je besser die negative Ladung am Kohlenstoff auf das iibrige Molekiil delokalisiert werden kann. Beispielsweise lieBen sich Triphenylphosphin-fluorenylidl) und -cyclopentadienylid 2) in Substanz gewinnen. Depoorfer und Mitarbb.3) konnten, ausgehend von dem letzteren, zahlreiche stabile Phosphacyanine aufbauen, die ebenfalls als Phosphin-Ylide aufzufassen sind. In den Anionen hochacider Kohlenwasser-stoffe4-5) (meist Abkommlinge des Cyclopentadiens bzw. Fluorens) liegen Systeme vor, die eine negative Ladung besonders gut zu delokalisieren vermogen. Zum Aufbau stabiler Phosphin-Ylide haben sie sich, wie zu erwarten, als gut geeignet erwiesen. Darstellung und chemische Eigenschaften der Phosphin-Wide I. Sondheimers) fand, daB 1 . 1-Biphenylen-penten-( 1) Triphenylphosphin-butylid glatt anlagerte. Das Anlagerungsprodukt stabilisierte sich unter Abspaltung von Triphenylphosphin. Setzt man Biphenylenvinylbromid (9-Brommethylen-fluoren) mit Triphenylphosphin-methylid um, so spaltet das primare Anlagerungsprodukt 1 nicht Triphenylphosphin ab, sondern stabilisiert sich unter Umlagerung zum Phosphonium-1) A . W .
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