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Spätergebnisse nach medialer Schenkelhalsfraktur

✍ Scribed by Richard Maatz; Helmuth Lempert


Publisher
Springer
Year
1954
Tongue
English
Weight
307 KB
Volume
46
Category
Article
ISSN
1434-3916

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✦ Synopsis


Die Methodik der Bekanntgabe von Behandlungsergebnissen naeh Frakturen ist so wenig einheitlich, dab es heute kaum mSglieh ist, eine ,,Statistik" mit der anderen zu vergleiehen. Selbst so ausffihrliehe und wertvolle Beriehte fiber die Behandlungsergebnisse der Untersehenkelfrakturen und der Unterarm£rakturen, wie sie im Verlauf des letzten Jahres aus BOrmERS Klinik herausgegangen sind, lassen einen Vergleieh mit ~hnliehen Naehriehten nicht zu. Vor Mlem erscheint es uns nicht nur wfinsehenswert, sondern absolut notwendig, d~B wir uns um eine Beriehtsform bemfihen, welehe in i~ul~erster Kfirze und dabei pri~gnant und sehnell fibersehbar einen Uberblick fiber Behandlungsergebnisse liefert und dabei ebenso schnell eine VergleichsmSgliohkeit mit anderen Behandlungsergebnissen gestattet.

Wir wollen heute einen Vorschlag fiber die Auswertung yon Behandlungsergebnissen bekanntgeben, weleher uns geeignet erscheint, die vorher genannten Forderungen zu erffillen. MAATZ hat in seinem Beitrag zum ,,Das ~trztliehe Gutaehten im Versicherungswesen" yon FISOHER-MoLI~EVS dieses Vert'~hren for den Unterschenkelbruch angewendet. Wir m6chten da.sselbe in Fortsetzung unserer Mitteilungen fiber die ,,Kopfnekrose naeh medialer Sehenkelhalsfraktur" und ,,Die Erwerbsminderung naeh Sehenkelhalsbrfiehen" heute ffir diese Art der Frakturen bringen, weft uns hier das lfickenlose Krankengut der Schleswig-Holsteinischen L~ndwirtsehaftliehen Berufsgenossenschaft zur Verffigung steht. Es kommt hinzu, dal~ die Methodik nur dann fiberzeugen kann, wenn man entweder die Behandlungsergebnisse zweier Kliniken miteinunder vergleicht, oder zwei Behandlungsmethoden, bier die konserv~tive Behandlung und die Nagelung, einander gegenfiberstellt.

Dem folgenden Bericht liegen 370 F~lle yon medialen Schenkelhalsfrakturen zugrunde. Abb. 1 gibt eine Obersioht. Diese ~bersichtskurven sind auf Mittelwerten aufgebaut, d. h. ks sind die mittlere Bettliegezeit, die mittlere Dauer der Arbeitsunfi~higkeit und die mittleren Werte der EM in Prozent, bezogen auf alle F~lle, nach ½, 1, 2 und 5 Jahren eingesetzt. Dal] die Gesamtzahl der Patienten im Verlaufe der J~hre geringer wird, ist selbstverst~ndlioh. Die Zahl der Patienten, bei denen die EM bek~nnt ist, wird seitlich an die Kurve angetragen. Diese Zahl gibt gewissermal~en den Wert, die Zuverl~ssigkeit der Kurve, an. So sieht man z. B., da[~ die EM der konservativ behandelten F~lle 2 Jahre nach dem Unfall


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