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Spätergebnisse bei Unterarmfrakturen im Kindesalter

✍ Scribed by Miklós Koncz


Publisher
Springer
Year
1973
Tongue
English
Weight
934 KB
Volume
76
Category
Article
ISSN
1434-3916

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Author summarizes experiences taken in the central traumatologic ambulance in Budapest, during the years 1962--1964: the subject is fractures of the forearm in children. The result of the analysis of 980 cases is that the growing bones in children can correct themselves occasionally, --in connection the good tendention of bony union in childhood. The child must by no means be exposed the dangers of an operation without any real reason: we must endawour bony consolidation in plaster of Paris by conservative treatments. Only the minimal operative reduction must always be done, in cases of rational indications. In all instances will be the results optimal by precise reposition --though without violence. Prolonged reduction/reposition even in the third week "post traumata" often evoke complications. After the treatment in the first 3--4 months the child must not exercise active and dangerous sport activity these so that he could not fall. In the contrary: let the child move freely in the every day life. It is not important to make the regulary "functional-therapy" in any institutions but the parents must take care of the child permamently.

Zusammen]a~sung. Im dreiji~hrigen Krankengut der Budapester Zentralambulanz ffir

Traumatologie wurden die F~lle yon Unterarmfrakturen im Kindesalter analysiert. Die auf Grund yon 980 Fallen gewonnenen Erfahrungen ffihrten zur Feststellung, da$ die Neigung der Kinder zur I-Ieilung sehr gut ist, im Laufe des Knochenwachstums kann in bestimmten ])'~llen sogar mit Spontanausgleich gerechnet werden. Die Versorgung soll womSglich immer konservativ sein, nurder geringste Eingriff soll durehgefiihrt werden. Das Kind soll nicht fiberflfissig einer Operationsgefahr ausgesetzt werden. Man soll immer trachten, eine genaue Reposition durchzufiihren. Dies daft abet nicht forciert werden, da eine wiederholte oder nach dem 15. Tag durchgeffihrte Reposition mit sch~dlichen Folgen einhergehen kann. Funktionelle Behandlung ist im allgemeinen nicht notwendig, es geniigt, wenn man den Kranken seinen Arm frei bewegen l~13t. Dem Kind soll fiir 3 bis 4 Monate jeder Sport und die ,,unfallgefi~hrdeten" Spiele verboten sein. Den Eltern soll geraten werden, in gesteigertem Mal3e Aufsicht zu iiben.

Die Behiitung der Kinder ist eine Pflicht ffir uns alle. In Weltausmal~en zeigt nicht nur die Zahl der Unf~lle eine steigende Tendenz, die Zahl der erlittenen Unf~lle im Kindesalter deutet innerhalb dieses Rahmens auf eine Erh6hung dieser Zahl in gesteigertem MaSc. Aus unserem Krankengut kontrollierten wir die in den Jahren 1962--1964 behandelten Unterarmfrakturen im Kindesalter, um an Hand der gesammelten Erfahrungen die erfolgreichste Therapie ausgestalten zu kSnnen ffir jene Kinder, die sich an unserer Ambulanz mit Unterarmfrakturen meldeten.

Unsere Untersuchung erstreckte sich auBer auf die Umst~nde des Zustandekommens der Fraktur auch darauf, inwieweit die infolge des Unfalles erfolgte anatomische Ver~nderung die vollst~ndige oder unvollst~ndige Einrichtung bzw. w~hrend der Behandlung eingetretene Verschiebung das spgte anatomische bzw. funktionelle Ergebnis beeinfluBte. Unsere Untersuchungen bezogen sich auch darau/, ob im Lau]e der Jahre die bei der Genesung zur4ckgebliebene


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