Spektroskopische Untersuchungen an organometallischen Verbindungen, XV. Protonenmagnetische Resonanz-Untersuchungen am π-C7H8-π-C5H5Mn(CO)2
✍ Scribed by Fritz, Heinz P. ;Keller, Heimo J.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1963
- Tongue
- English
- Weight
- 229 KB
- Volume
- 96
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Aus dem Institut fur Anorganische Chemie der UniversitBt Munchen (Eingegangen am 19. Januar 1963) An Hand des PMR-Spektrums des ~-C ~H ~-Z -C ~H ~M ~( C O ) ~ wird seine Struktur festgelegt. Das Spektrum dieses Komplexes lBRt ferner die wesentlichen Einflusse erkennen, die maogeblich verantwortlich sind fur Gr6De und Verlnderung der chemischen Verschiebungen sowie der Kopplungskonstanten in metallorganischen Verbindungen gegenuber dem freien Kohlenwasserstoff.
Schon seit einiger Zeit sind verschiedene Komplexe des Norbornadiens, C7H8, mit Metallcarbonylen bekannt, in denen es iiber beide C=C-Bindungen an das jeweilige Zentralatom gebunden ist 2). Der Kohlenwasserstoff liegt in diesen Substanzen ohne prinzipielle Veranderungen seiner Struktur als Komplexligand vor. Sie eignen sich deswegen besonders dazu, die elektronischen Effekte zu untersuchen, die durch die komplexe Bindung spiirbar werden. Wie dabei schon friiher festgestellt3), mu13 ein wesentlicher Anteil an den chemischen Verschiebungen einzelner Protonen der ungedttigten Verbindung ihren unterschiedlichen Lagen zum x-Elektronensystem im freien oder komplex gebundenen Kohlenwasserstoff zugeschrieben werden. Chemische Verschiebungen als Folge rein sterischer Veranderungen des C7Hn-Liganden fallen aber bei diesen Komplexen praktisch weg, so dal3 die in ihren PMR-Spektren beobachteten Veranderungen gegenuber dem des freien Norbornadiens im wesentlichen nur durch die Annaherung des Metalls sowie die Bindungsbeteiligung der x-Elektronen verursacht werden.
Ein Norbornadien-Metall-Komplex, der sich von derartigen Verbindungen unterscheidet, wurde erstmals von E. 0. FISCHER und M. HERBERHOLD~) dargestellt. %in PMR-Spektrum, an Hand dessen auch seine Struktur bestimmt wurde, SOU im folgenden diskutiert werden. Es linden sich die in der Tab. (S. 1677) aufgefiihrten Parameter.
In der ersten Spalte der Tab. sind dabei die chemischen Verschiebungen bei tieferen Feldern in ppm gegen Tetramethylsilan als aukren Standard angegeben, in der zweiten die Verschiebungen, bezogen auf das Protonensignal der Cyclopentadienyl-Protonen. Dadurch erhalt man einen molekulinternen, vom Losungsmittel kaum be-eidu13ten Bezugswert. Spalten 3 und 4 geben die Intensittiten und Aufspaltungen
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