Space Science In the Twenty-First Century: Imperatives for the Decades 1995 to 2015. Report of the Study Steering Group. Space Science Board; Commission on Physical Sciences, Mathematics, and Resources; National Research Council. National Academy Press, Washington, D.C. 1988. (Marketed and distributed by John Wiley & Sons Ltd., Chichester, England.) 7 Hefte, Preis: £ 57,50. 1. Overview. XXI + 84 Seiten. ISBN CL309-03838-3
✍ Scribed by Karl-Otto Eschrich
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1990
- Tongue
- English
- Weight
- 304 KB
- Volume
- 311
- Category
- Article
- ISSN
- 0004-6337
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✦ Synopsis
Die Geschichte der Astronomie und Physik weiD iiber viele Experimente zu berichten, deren Raffinement kaum iiberbietbar scheint und deren Helden einen V'ergleich mit dem listenreichen Odysseus kaum N scheuen brauchten. lmmer wieder ist es mit Hilfe feinsinnig erdachter Apparaturen und dem Scharfsinn und der Sensibilitlt der Experimentatoren und Beobachter gelungen, dem Universum in sich schier ausweglos darstellenden Situationen noch Einblicke und Informationen iiber Strukturen und Ciesetze abzutrotzen.
Trotzdem hatte man es wohl schlieBlich resigniert aufgeben miissen, iiber wichtige Epochen der kosmischen Entwicklung durch die Beobachtung unterstiitzte Erkenntnisse zu erlangen, wenn der Kosmos nicht rechtzeitig ein weiteres faszinierendes Objekt fur uns bereitgehalten hitte: die Quasare. Es scheint fast, als sei der Kosmos eitel darauf M a c h t , im Gesprach zu bleiben und seine Geheimnisse nicht prinzipiell bewahren N wollen.
Die Quasare als Einzelobjekte sind Ratsel genug. Sehr wahrscheinlich sind sie Reprasentanten intensiver Strukturbildungsprozs~ (Galaxien in der Entstehungsphase). In jedem Fall .,beleuchten" sie in des Wortes buchstiiblicher Bedeutung eine erfreulich lange Entwicklungsstrecke des Kosmos (bis zu Rotverschiebungen z D 4). Das uns erreichende Licht von ihnen ist nicht nur energiereich genug, urn empfangen N werden, sondern es tragt in sich die Spuren der Materie, die entlang des Lichtweges verteilt ist, und damit auch Informationen iiber die strukturelle und chemische Entwicklung der kosmischen Materieverteilung iiberhaupt.
Entsprechende Aufschliisse lassen sich aus den aufgenommenen Spektren erhalten. Die wichtigsten Aussagen sind mit Hilfe der Absorptionslinien in den Quasarspektren hoher Auflosung zu gewinnen. In Anbetracht der Bedeutung solcher Untersuchungen stehen erst relativ wenige hochaufgeloste Quasarspektren zur Verfugung, ein Mangel, der vor allem mit der erforderlichen langen Beobachtungszeit an lcistungsstarken Teleskopen zusammenhangt.
Die bisher vorliegenden Ergebnisse und die sich daraus ergebenden Deutungsmoglichkciten haben zu teilweise recht kontroversen Interpretationen gefuhrt. Dies mag auch an der Vielfalt der vom Quasarlicht beriihrten Objekte liegen. Es ist aber eher unser Unvermogen, eindeutig die lokalen physikalischen Bedingungen Wr die Absorptionslinienentstehung anzugeben.
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