Vorangehende Untersuchungen 7 zeigten, dal~ aus den Sammelrohren Wasser and Nstriumionen riickresorbiert werden. Die rfiekresobierte N~triummenge ist im Vergleich zur riic~'esorbierten Wassermenge so groin, dal~ zur Erkl~rung des gleichzeitig steigenden osmotischen Druckes in den Sammelrohren die Na
Sekretion von Wasserstoffionen in den Sammelrohren der Säugetierniere
✍ Scribed by K. J. Ullrich; F. W. Eigler; G. Pehling
- Publisher
- Springer
- Year
- 1958
- Tongue
- English
- Weight
- 358 KB
- Volume
- 267
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Durch Katheterisation der Sammelrohre von Goldhamstern und Analyse des gewonnenen Urins wurde nachgewiesen, daß •atriumionen in den Sammelrohren der inneren Markzone rückresorbiert und daf~ an gleicher Stelle Ammoninmionen sezerniert werdena, ~°. Verschiedentlich wurde darauf hingewiesen12, 6, daß die Sekretion von Ammoniumionen und die Sekretion von Wasserstoffionen im gleichen Tubu]usabschnitt und zwar im distalen Teil des distalen Tubulus (Konvolut) ablaufe and daß beide Prozesse --nicht nur raum]ich --eng miteinander verknüpft seien. Im folgenden soll über Untersuchungen berichtet werden, die ergaben, daß Wasserstoffionen ebenfalls in den Sammelrohren der inneren Markzone sezerniert werden.
Methode
Die Versuche wurden an 17 Goldhamstern in Chlora]ose-Urethannarkose unter gleichzeitiger Verabreichung von Curare durchgeführt. Genauere Angaben über Narkose, operatives Vorgehen, doppelte Mikrokatheterisation mittels Polyäthyleneapillaren, Dauerinfusion von Inulin, Mikroinulinbestimmung, finden sich in einer früheren Arbeit a.
Die Tiere, bei denen eine Ammoniumchloridacidose hervorgerufen wurde, bekamen am Vortage und vor Versuohsbeginn 3M cm a Leitungswasser und 50mg ~H4C1/10O g Körpergewicht, die restlichen Tiere nur Leitungswasser durch eine Magensonde. Die Harnproben wurden in verschiedenem Abstand von der Papfllenspitze durch zwei gleichzeitig eingeführte Polyäthylencapillaren gewonnen. Den pH-Wert in den Urinproben haben wir nuch einer von MO:STOOM]~~¥ u. PIERCE ~ beschriebenen Mikromethode mittels Chinhydron gemessen. Dazu wurde die mit der Probe gefüllte Polyäthylencapillare so beschnitten, daß von der einen Seite die mit einer Chinhydronschicht überkrustetc Platinelektrode eingeführt und auf der anderen Seite über gesgttigte KC1-Lösung-Kalomelelektrode abgeleitet werden konnte. (Die Potentialmessung erfolgte mit den Geraten Polymetron Typ 42B, selten mit Typ M 5.) Der mittlere Fehler der pE-Messung betrug 0,03 PH Einheiten. Vor und nach jeder Sammelperiode wurde die Bl~se entleert und der ptt-Wer~ des von der anderen nicht freige]egten Niere stammenden Urins bestimmt. Von diesen B]asenurinen wurde auch der p~-Wert nach Entgasung (Wasserstrahlpumpe) und Tonometrierung mit 6% CO 2 gemessen. Bei einem Teil der Versuche (Nr. 12--24) wurde w~hrend der Sammelperiode ein Gasgemiseh (60/0 CO,-Luft) über die freigelegte Niere sowie
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euere U n t e r s u c h u n g e n aus dem Gebiete der Nierenphysiologie ~, 3, ~, ~, s, 9, lo, 13 m a e h e n es wahrscheinlich, d~l] in den S~mmelrohren ei~e Konzea~rierung des Urins erfolg~. Andererseits liegen keine eindeutigen Befunde d~fiir vor, ob der U r i n bei Wasserdiurese im gleichen Abseh