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Schwingfeste Auslegung von Schweiß- verbindungen aus der Magnesiumknetlegierung AZ31(ISO-MgAl3Zn1) mit dem Konzept der fiktiven Ersatzradien von rf = 1,0 mm und 0,05 mm

✍ Scribed by Ö. Karakas; C. Morgenstern; C. M. Sonsino


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2007
Tongue
English
Weight
684 KB
Volume
38
Category
Article
ISSN
0933-5137

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✦ Synopsis


Abstract

Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf Schwingfestigkeitsuntersuchungen mit drei verschiedenen MIG‐ und WIG geschweißten Magnesiumverbindungen der Legierung AZ31,Stumpfstöße mit und ohne Wurzelspalt und Quersteifen. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass das örtliche Kerbspannungskonzept mit dem fiktiven Ersatzradius von r~f~ = 1,0 mm auf Magnesiumschweißverbindungen mit Dicken von t ≥ 5 mm, unabhängig von der Schweißnahtgeometrie, angewendet werden kann. Es werden Bemessungs‐Wöhlerlinien für verschiedene Spannungsverhältnisse, R = ‐1, sowie 0 und 0,5, abgeleitet, die eine Berücksichtigung sowohl von Eigenspannungen als auch belastungsinduzierten Mittelspannungen zulassen. Darüber hinaus wird aus den Ergebnissen Δσ = 28 MPa als FAT‐Klasse für das IIW‐Regelwerk vorgeschlagen. Zusätzlich wurde für den fiktiven Ersatzradius von r~f~ = 0,05 mm, anzuwenden bei Magnesiumschweißverbindungen mit t < 5 mm, der FAT‐Wert von Δσ = 73 MPa bestimmt. Die Ermittelten FAT‐Werte für beide Ersatzradien werden mit denjenigen für Stahl und Aluminium verglichen. Es wird ein linearer Zusammenhang zwischen den FAT‐Werten und den Elastizitätsmodulen festgestellt.