Schweißzusatzwerkstoffe können/müssen nicht immer die Anforderungen der Grundwerkstoffe erfüllen
✍ Scribed by H. Heuser; C. Jochum
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2007
- Tongue
- English
- Weight
- 354 KB
- Volume
- 38
- Category
- Article
- ISSN
- 0933-5137
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✦ Synopsis
Abstract
Die Entwicklung von neuen Stählen ist jeweils eine Herausforderung für die Hersteller von Schweißzusatzwerkstoffen. Je höher die Anforderungsprofile der Grundwerkstoffe für z. B. Streckgrenze, Festigkeit, Zähigkeit oder Korrosionsbeständigkeit sind, je schwieriger sind diese Vorgaben in Schweißverbindungen zu erzielen. In vielen Fällen sind artfremde Schweißzusätze notwendig bzw. können die geforderten Eigenschaften nur mit bestimmten Schweißprozessen realisiert werden. In diesem Beitrag werden Beispiele zu Stählen mit hohen Festigkeitsanforderungen behandelt und die Grenzen bei der schweißtechnischen Verarbeitung aufgezeigt: Automobilindustrie (Hochfeste Stähle (LIP) und Mangan‐Austenite), Mobilkrane (Ultrahochfeste Stähle mit Streckgrenzen ≥ 960 MPa), Erdbewegungsmaschinen (verschleißbeständige Stähle) und Offshore (Supermartensitische Stähle). Spezifische Probleme werden diskutiert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Beispiele machen deutlich, dass ein erfolgreicher Einsatz neuer Stähle in erster Linie abhängt von realisierbaren Konzepten zur schweißtechnischen Verarbeitung.