Schwefel-Stickstoff-Verbindungen, II. Darstellung und Untersuchung von Fluorsulfurylverbindungen
โ Scribed by Roesky, Herbert W. ;Hoff, Alfred
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1968
- Tongue
- English
- Weight
- 670 KB
- Volume
- 101
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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โฆ Synopsis
Schwefel
-Stickstoff-Verbindungen, 11 1 ) Darstellung und Untersuchung von Fluorsulfurylverbindungen Aus dem Anorganisch-Chemischen lnstitut der Universitat Giittingen (Eingegangen am 26. Juni 1967) Fluorsulfurylisocyanat (1) reagiert rnit Verbindungen, die reaktionsfahigen Wasserstoff enthalten. Auf diese Weise wurden hergestellt : (FS02NH)zCO, F S O ~N H C O ~C ~H S , F S O ~N H C O Z C H ~, FSO~NHCON(CZHS)~, FS02NHCONHChHs. Diese bilden rnit Alkali-, Erdalkali-und quartaren organischen Kationen gut kristallisierbare Salze. Die Reaktion von Fluorsulfurylisocyanat rnit SF4 fiihrt zu FSOzN =SF2, rnit (CH3)2SO zu FS02N =S(CH3)2. Hexamethyldisilazm reagiert unter Bildung von Trimethylsilylisocyanat , wiihrend Fluorsulfurylisocyanat rnit N . N'-Bis-trimethylsilyl-carbodiimid ein 1 : 1-Addukt bildet. (C13P-N)zSOz reagiert rnit FS03H LU FS02NHS02NHS02F und FS02NHS02F. Ersteres konnte als 2 (ChHs)4P+] 2-( FS02N)zS02 isoliert werden. Die physikalischen und chemischen Eigenschaften sowie die 1Rund N MR-Spektren der Verbindungen werden beschrieben und vergleichend diskutiert. Fluorsulfurylisocyandt (1) kann aus Chlorsulfurylisocyanat durch Fluorierung mit Fluorwasserstoff 2 ) oder Natriumfluorid3) hergestellt werden. Wir haben uns im wesentlichen an die Arbeitsvorschrift von Voigt gehalten, aber anstelle von NaF Antimontrifluorid als Fluorierungsmittel verwendet. Die Reaktion verlauft bei LOO -1 1 0 quantitativ gemal3 GI. (I): 3 CIS02NCO -SbF3 --3 3 FS02NCO + SbCIJ (1) 1 Nach Appel und Rittersbacher4) kann 1 auch aus Sulfuryldiisocyanat und Fluorsulfonsaure gewonnen werden.
Fur Fluorsulfurylisocyanat erhalt man aus der Temperaturabhangigkeit des Dampfdrucks die Dampfdruckgleichung log p = (--1620/T) t 7.65, einen extrapolierten Siedepunkt von 62.6", eine Verdampfungswarme von 7.37 kcal/Mol und eine Trouton-Konstante von 22.0 cal/Grad.
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