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Schulz, Athen und Sparta

✍ Scribed by Raimund Schulz


Publisher
wbg Academic
Year
2016
Tongue
German
Leaves
192
Category
Library

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✦ Synopsis


Die Spannungen zwischen Athen und Sparta, den beiden Großmächten Griechenlands im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr., führten schließlich zum Peloponnesischen Krieg (431-404), einem Wendepunkt der griechischen Geschichte. Raimund Schulz erläutert zunächst die außenpolitischen Voraussetzungen, die Athen die Herrschaft über das Meer einbrachten. Er beleuchtet dabei auch die inneren Entwicklungen in den beiden Stadtstaaten. In Athen entstanden die direkte Demokratie und ihre Kultur, in Sparta kam es zur weiteren Disziplinierung von Staat und Gesellschaft. Der Peloponnesische Krieg zog in seinem Verlauf die gesamte griechische Welt in seinen Bann. Entschieden wurde er durch das Eingreifen der Perser, die den Spartanern den Aufbau einer Kriegsflotte ermöglichtenf: Athen musste kapitulieren. Doch die eigentlichen Gewinner waren die Perser, die im "Königsfrieden" 386 v. Chr. ihren Einfluss sicherten.

✦ Table of Contents


Front Cover
Titel
Impressum
Inhaltsverzeichnis
Geschichte kompakt
Vorwort
Vorwort zur 4. und 5.Auflage
I. Athens Aufstieg zur maritimen Großmacht
1. Athens Aufstieg zur maritimen Großmacht – „Sonderweg" oder Konsequenz der gesamtgriechischen Entwicklung?
2. Der Hegemoniewechsel des Jahres 478/7
3. Der Seebund der Athener
a) Bündnismitglieder und Schwurformel
b) Materielle Verpflichtungen
c) Synhedrion und Strategen
d) Ziele des Seebundes
4. Die Offensive gegen die Perser und die Sicherung des Seebundes in der Kimonischen Ära
5. Der Sturz Kimons und die Reformen des Ephialtes
6. Athens vergeblicher Griff nach Mittelgriechenland und Ägypten (1. Peloponnesischer Krieg)
7. Das athenische Seereich in der Zeit des Perikles
a) Die Lehren des Krieges und die so genannte Friedenspolitik des Perikles
b) Die Verlegung der Bundeskasse und die Finanzverwaltung
c) Die Wiedereingliederung rebellierender Bündner
d) Der Ausbau der Herrschaft durch Generaldekrete
e) Die Einrichtung von Demokratien
f) Beamte und Gastfreunde (proxenoi)
g) Kleruchien und Kolonien
h) Die Flotte und das Konzept des mare clausum
8. Die so genannte Westpolitik des Perikles
II. Athen und Sparta in der Mitte des 5. Jahrhunderts
1. Demokratie, Wirtschaft und Kultur der Athener
a) Einführung
b) Der Wandel von Gesellschaft und Wirtschaft
c) Maritimer Machtaufstieg und Entwicklung zur Demokratie
d) Institutionen, Praxis und Ideale der Demokratie
e) Adel und innere Opposition gegen die Demokratie
f) Der Ausgleich zwischen Elite und Masse
g) Politische Gruppenbildung und politische Führung
h) Die Sophistik und das geistige Klima der Zeit
i) Geschichtsschreibung und politisches Denken
j) Feste und Bauten Athens
k) Demokratie und Tragödie
2. Verfassung und Kosmos der Spartaner
a) Einführung
b) Die Verfassung und ihre politischen Institutionen
c) Innenpolitische Machtverteilung und außenpolitischer Entscheidungsprozess
d) Die Entwicklung des spartanischen Kosmos
e) Die Heeresreform
f) Die Homoioi-Ideologie und die Verklärung der Vergangenheit
g) Sparta und der Peloponnesische Bund nach 464
3. Zusammenfassung: Athen und Sparta – Zwei Antworten auf die Herausforderungen der Zeit
III. Der Peloponnesische Krieg
1. Der Weg in den Krieg
a) Einführung
b) Die Konflikte um Kerkyra
c) Das megarische Psephisma
d) Die Ereignisse um Potideia
e) Die Diskussionen in Sparta und der Kriegsbeschluss
2. Die Ursachen des Krieges
a) Die These des Thukydides: Der Machtaufstieg der Athener und der (erzwungene) Präventivschlag der Spartaner
b) Sparta als Aggressor?
c) Athen als Aggressor – Die Rolle des Perikles
d) Die Rolle Korinths und der Bundesgenossen
e) Zusammenfassung
3. Der Archidamische Krieg
a) Kriegsziele, Strategien und Rüstungen
b) Die Seuche in Athen und der Aufstieg Kleons und Nikias'
c) Athens Erfolge im Westen
d) Spartas Gegenschlag im Norden: Die Thrakienexpedition des Brasidas
4. Der Friede des Nikias und der Ausbau der Herrschaft Athens über den Seebund
a) Der Friede des Nikias
b) Die Veränderung der Bündniskonstellationen und der Aufstieg des Alkibiades
c) Der Ausbau der athenischen Herrschaft und die Ideologie der Macht
d) Die Schrecken des Krieges und die Tragödien des Euripides
5. Athens Griff nach der Weltmacht: Die große Sizilische Expedition
a) Vorgeschichte und Diskussionen in der Volksversammlung
b) Motive, Ziele und Gründe der Sizilienexpedition
c) Kritik und Zweifel: Die Sizilienexpedition im Spiegel des Theaters – Der Hermenfrevel
d) Die Ereignisse in Sizilien und der Weg in die Katastrophe
e) Bilanz und Ausblick
6. Der Ionisch-Dekeleische Krieg und die Kapitulation Athens
a) Die Hauptmerkmale des letzten Kriegsabschnittes
b) Der oligarchische Umsturz von 411
c) Die Rückkehr des Alkibiades
d) Spartas Aufstieg zur Seemacht und die Niederlage Athens
IV. Griechenland und die Folgen des Krieges im 4. Jahrhundert
1. Sparta, Athen und die Rückkehr Persiens in den griechischen Raum
a) Das „offene" Ende des Peloponnesischen Krieges
b) Spartas Aufgaben und Probleme
c) Die Wiedereinführung der Demokratie und die Verarbeitung der Niederlage in Athen
d) Das große Flottenbauprogramm der Perser
e) Der Korinthische Krieg (395–386) und die Rückkehr Athens aufs Meer
f) Der späte Triumph Persiens: Der Königsfrieden von 386
2. Die Veränderung der griechischen Welt nach dem Königsfrieden
a) Griechenland zwischen politischer Ohnmacht und geistigem Aufbruch
b) Bürgerkriege als Konsequenz des großen Krieges
c) Die militärische Revolution
d) Spartas Unfähigkeit zum strukturellen Wandel
e) Wirtschaft und Gesellschaft Athens
f) Der dritte Weg: Das Beispiel Korinth und Megara
g) Der Aufstieg der Randgebiete
3. Die außenpolitische Entwicklung in Griechenland bis zum Zusammenbruch der großen Bünde
a) Athens zweiter Seebund
b) Der Zusammenbruch der alten und neuen Bündnissysteme
V. Neue politische Ordnungskonzepte und die Antworten der Intellektuellen auf die Probleme der Zeit
1. Friedenssehnsucht nach dem Korinthischen Krieg?
2. Demokratie, Seeherrschaft und Machtpolitik
3. Die Idee des Allgemeinen Friedens (Koine Eirene)
4. Panhellenismus und Krieg gegen die Perser
5. Bundesstaatliche Zusammenschlüsse (Koina)
6. Der Aufstieg des monarchischen Prinzips
7. Das Festhalten an der Polis als idealer Form der Gemeinschaft
VI. Bilanz und Ausblick
Auswahlbibliographie
Personen- und Sachregister
Back Cover


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