Auch Cyclohexylester enthaltende Cyclohexanol/Cyclohexanon-Gemische, wie sie z. B. bei der Luftoxydation von Cyclohexan anfallen, konnen nach diesem Verfahren zu Cyclohexanon dehydriert werden. Ein Gemisch aus 64,3 % Cyclohexanol, 28.3 % Cyclohexanon und 2,7 % Cyclohexylester (berechnet als Cyclohex
Schuldig gesprochen – ein Beweis für die “Nicht-Unschuld” des Cyanidliganden
✍ Scribed by Prof. Dr. Wolfgang Kaim
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2011
- Tongue
- English
- Weight
- 246 KB
- Volume
- 123
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Koordinationschemie • Nicht-unschuldiges Verhalten • Oxidationszustände Cyanid wurde bereits 1706 als Komponente des zufällig erzeugten und dann rasch vermarkteten Farbpigments "Berliner Blau" [1a-e] {Fe 4 [Fe(CN) 6 )] 3 } [1f] hergestellt, welches als die erste synthetisierte Koordinationsverbindung gilt. [1g,h] Die Chemie des Cyanids wurde von Marggraf (1745), Macquer (1752), Scheele (1783) und in gewisser Weise auch von Goethe (1793) [1i] weiterentwickelt; Scheele gewann außerdem die konjugierte Säure Cyanwasserstoff (Blausäure, HCN). [2] Cyanid ist seit Langem als wirksames Gift bekannt. [2] Es hemmt die Zellatmung (O 2 -Reduktion) im FeCu-Zentrum der mitochondrialen Cytochrom-c-Oxidase. Seit über einem Jahrzehnt ist Cyanid jedoch auch als echter Bioligand für Eisenzentren in Hydrogenasen bekannt. [3] (Der als Vitamin B 12 bezeichnete Cyanocobalt(III)-Komplex ist eine bei der Aufarbeitung entstehende [4] Speicherform für Cobalamin-Coenzyme).
Cyanid ist der klassische "starke" Ligand, [5] da er durch seine doppelte Funktion als basisches s-Donor-Anion und als Akzeptor für p-Rückbindung vom Metallzentrum in niedrig liegende p*(C N)-Orbitale die Low-Spin-Konfiguration bindender Übergangsmetallatome begünstigt. [6] Die Elektronenübertragungsreaktivität bezüglich der Donorfunktion ist wohlbekannt, Oxidation führt über das CNC-Radikal zu Dicyan [Gl. (1)].
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