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Saponine I. Über das Sapogenin der weissen Seifenwurzel (Gypsophila-sapogenin)

✍ Scribed by P. Karrer; W. Fioroni; Rose Widmer; H. Lier


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1924
Tongue
German
Weight
562 KB
Volume
7
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Uber das Saponin und das Sapogenin der weissen Seifenwurzel hahen besonders Zirr~merrrzann1) und L. Rosenthaler2) gearbeitet. In den Abhandlungen des letzteren ist auch die sparliche altere Literatur referiert.

Wir haben uns zunachst niit dem Sapogenin, dern zuckerfreien Spaltstiick beschaftigt, das wir nach einer nur wenig modifizierteii Rosenthaler'schen Vorschrift durch milde Hydrolyse des Seifenwarzelestraktes gewannen.

Dieses Sapogenin, fur welches wir neben ,, Gypsophila-sapogenin" den kiirzeren Namen ,,Albsapogenin" vorschlagen, kryst allisiert aus Alkohol in langen, oft roscttcnformig vereinigten Nadeln, die von etwa 250° stark sintern und etwa bei 273O schmelzen; bei rascherer Teniperatursteigerung kann der Schnielzpunkt noch etwas hiiher liegen.

Die Formel von Rosenthaler, C24H3405,. konnen wir nicht bestiitigen. Unsere Analysen stimmen am besten auf die Formel C28H4404, und auch alle Derivate des Albsapogenins lassen sich zwanglos davon ableiten3).


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