Rohte Uranverbindungen
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1850
- Weight
- 69 KB
- Volume
- 76
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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โฆ Synopsis
A. Pat e r a *) theilt Analysen von Uranoxysulfuren mil, die er durcli Fiillung von Uranoxydsalzen init loslichen Schwefelmctallen erhielt.
Vcrselzt inan eine salpclerotler salzsaure Uranoxydlosung niit Schwefelammonium (Paler a sagt nicht , in welchom Verhiillnifs) , so erliiilt inan einen volurniniisen braunen Niederschlag, der sich nach und nach dunkler fiirbt urid nacb 24 bis 48 Siunden eiiie dunkelblutrothe Farbe angenommen hat. niese Farbenveranderung wird nach P a t er a niclit elwa durch eine Oxydalion bewi;-kt, indem sich der Niederschlag durch die ganze Masse gleichfiiririig iindcrt. Die blutrothe Verbindung labt sich olinc weilere Veranderung Gllriren und auswaschen. Beim Trocknen bei 1000 wird sie etwas dunkler. Mil Siiuren versetzt entwickelt sie Schwefelwassersloff uder Abscheidung von Schwefel. Sie ist amrnoniakhaltig und enthiilt an 71 pC. Uran nnd 2,75 pC. Schwefel. Wird die Verbindung mit Kali gekoclit, so bildet sich unler Entweichen von Ainmoniak die entsprechende Kaliverbindung. lhre voluminiise Beschaffenheit geht hierbei in eine pulverige uber ; die Farbe bleibt dieselbe. Pat e r a berechnet aus seinen Analysen der Kaliverbindung die complicirle Forrnel : 2 U2 S, + KS + 21 (2 U2 0, + KO + 3 HO). *) Journal f i r practische Chemie LI, 122.
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