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Ringöffnende Metathesepolymerisation: Zugang zu einer neuen Klasse funktionalisierter, monolithischer stationärer Phasen für die Flüssigkeitschromatographie

✍ Scribed by Frank Michael Sinner; Michael Rudolf Buchmeiser


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2000
Tongue
English
Weight
117 KB
Volume
112
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Monolithische Trennmaterialien für die Flüssigkeitschromatographie wurden bereits in den 60er und 70er Jahren beschrieben, [1, 2] doch erst mit der Einführung nachträglich komprimierter, kontinuierlicher Trennmaterialien durch Hjerte  n et al. kam es zu einer intensiven Forschungstätigkeit auf diesem Gebiet der Materialforschung. [3, 4] Gegenüber klassischen, gepackten Trennmaterialien haben kontinuierliche stationäre Phasen eine Reihe von Vorteilen aufzuweisen. Schema 4. a) DMF, 2 d, Raumtemp.; b) ZnCl 2 ´Et 2 O, THF, À 40 8C 30 8C, 24 h; c) CH 2 Cl 2 /HCl(ges.) in MeOH (3/1), 12 h, dann wenig H 2 O.

Das Potential dieser stereodifferenzierenden Synthese an fester Phase wird deutlich, wenn man bedenkt, dass mit Hilfe des entsprechenden d-Arabinosylamins [15] die analogen l-Aminosäurederivate, durch Reaktionen mit Phosphiten kombinatorisch a-Aminophosphonsäure-Derivate, [16] mit Silylketenacetalen b-Aminosäurederivate [17] und mit Silyldienolethern mono-sowie bicyclische chirale Stickstoffheterocyclen [18,19] zugänglich sind. Die stereodifferenzierende Wirkung der festphasengebundenen Glycosylamine vom Typ 11 eröffnet damit einen breiten kombinatorischen Zugang zu chiralen Produkten unterschiedlicher Struktur.