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Recent Advances in Phytochemistry, Volume 11 The Structure, Biosynthesis, and Degradation of Wood Vol. 11 Herausgegeben von F. A. Loewus und V. C. Runeckles; Plenum Press, New York/London 1977; 527 Seiten mit zahlreichen Bildern und Tabellen; Format 15×22,5 cm; Kld. $ 59,40

✍ Scribed by Friedrich Fischer


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
2010
Weight
171 KB
Volume
18
Category
Article
ISSN
0044-2402

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✦ Synopsis


Die Phytochemische Gesellschaft Nordamerikas hat 1976 ein Symposium iiber ,,Struktur, Biosynthese und Abbau von Holz" an der Universitiit von British Columbia abgehalten. Die dort vorgelegten Beitriige sind die Grundlage des vorliegenden Buches. I m ersten Kapitel gibt W. A . CGtk eine Ubersicht iiber die Ultrastruktur der Holzsubstanz und stellt eine Beziehung zwischen Ultrastruktur und chemischer Zusammensetzung des Holzes her. D. P . Delmer behandelt die Bildung von Zellwand Polysacchariden mit gewiaser Betonung jungster Erkenntnisse auf dem Gebiet der Cellulose-Biosynthese. D. T . A . Lamport faBt die Bortschritte in der Zellwand-Glucoproteine zusammen und geht dabei auf deren Signifikanz beziiglich Funktion und Entwicklung ein. A. Sakakibara diskutiert die Feinstruktur von Lignin, ausgehend von Ergebnissen milder Hydrolysemethoden. Diesem Kapitel folgt eine umfassende ubersicht iiber die Lignin-Biosynthese und die Bildung entsprechender Monomere von G. c f . Cross. P . E. Kolattukudys ins Einzelne gehender Bericht iiber seine Forschungen auf dem Gebiet der Struktur, Biosynthese und des Abbaus von Lipidpolymeren, Cutin und Suberin schlie8t an die vorstehenden Kapitel iiber die Hauptkomponenten des Holzes an. Danach wechselt der Schwerpunkt der Beitriige hin zu sekundiren Umwandlungen im Holz: W . E . Hillis beschreibt ausfuhrlich Umwandlungen im Holz wghrend des Wachstums in Abhiingigkeit von verschiedenen Umwelteinfliissen. E . T . Reese geht auf den Abbau der Zellwand-Kohlenhydrate mitt,els Mikroorganismen ein, wiihrend T . K . Kirk, W. I . Conners und J . C. Zeikus den mikrobiellen Abbau des Lignins behandeln. Cytologischen Umwandlungen in Rinde und Holz infolge von Verletzungen, Insekten-und anderen pathogenen Einfliissen wendet sich D. B. Mullick zu. Im letzten Kapitel werden von F. W . Herrick und H . L. Hergert Moglichkeiten und deren Verwirklichung, Erfolge und Fehlschliige bei der chemischen Nutzung von Holz und Holzinhaltsstoffen dargestellt.

Es ist sehr anerkennenswert, da8 ea den Herausgebern gelungen ist, bereits nach wenigen Monaten den Inhalt eines an Informationen so reichen Symposiums in Buchform der Offentlichkeit vorzulegen. Angesichts dessen nimmt man gern in Kauf, daB der Titel mehr eine Zusammenstellung von Einzelberichten zu bestimmten Fragen der Holzbiologie, -biochemie und -chemie ist als eine ausgewogene und geschloasene Daratellung dieses Gegenstandes.