Zusammenfassend ergeben sich folgende Gesichtspunkte : -Im stark polaren Losungsmittel W wird die Form der Mischungsfunktionen durch zwei spezifische, relativ starke Wechselwirkungen beeinflusst : H-Brucken zwischen den Wassermolekeln einerseits und zwischen ungleichen Molekeln -Hydroxylgruppe des W
Reaktivität von Koordinationsverbindungen XVII Die Autoxydation von CuI-Komplexen mit Ammoniak und Imidazol
✍ Scribed by A. Zuberbühler
- Book ID
- 102857171
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1967
- Tongue
- German
- Weight
- 552 KB
- Volume
- 50
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Uber die Autoxydation von Komplexen des einwertigen Kupfers ist bis jetzt relativ wenig bekannt. Detaillierte Studien liegen vor fur die Oxydation von Cu'-Halogeniden in saurem Milieu [Z]. Eine neuere Arbeit befasst sich mit dem Einfluss verschiedener Liganden auf die Reaktivitat des einwertigen Kupfers rnit molekularem Sauerstoff [3]. Wir haben die Autoxydation der Cu'-Komplexe mit zwei einzahnigen Stickstoffbasen, Imidazol (IM) und NH,, einerseits durch Messung des Sauerstoffverbrauchs mit einer CLARI<-Elektrode [4] und andererseits durch spektrophotometrische Bestimmung der Bildung von CuI' mit Hilfe einer ((Stopped Flowa-Technik verfolgt. Es wurde so die Abhangigkeit der Autoxydationsgeschwindigkeit von [O,] , [Cu'] und [Ligand] und im Falle des Cu(IM)$-Komplexes auch von pH, Ionenstarke und Temperatur ermittelt. Reagenzien und Instrumentation. -Ammoniak-Puffer wurde ausp. a. NH,NO, (MALLINCK-RODT) und festem NaOH (MERCK) hergestellt. Imidazol (EASTMAN) wurde vor Gebrauch zweimal aus B e n d umkristallisiert. -Ohne weitere Reinigung verwendeten wir CH,CN (EASTMAN, spectrograde), HClO, und HC1 (MERCK, konz.) und NaNO, (BAKER). -Alle Versuche wurden in zweifach destilliertem Wasser durchgefuhrt. Bei der Untersuchung des Einflusses des p H wurde das molare Verhaltnis des freien Liganden zu seinem Salz variiert, in allen andern Versuchen war es 1 : 1. ,41s Cur-Salz verwendeten wir Cu(CH,CN),C104 [5], gelost in CH,CN. Diese Losung ist praktisch unbeschrankt haltbar; quantitative ESR.-Spektroskopie zeigte, dass nach vier Monaten weniger als l/z% des CuI zu CulI oxydiert waren. Durch Mischen von zwei Teilen einer mit Cu(CH,CN),ClO, gesattigten Losung mit einem Teil Acetonitril wurden etwa 0,l M Stammlosungen von CuI in Acetonitril hergestellt. Zur genauen Konzentrationsbestimmung wurden 0,5 ml Stammlosung rnit 4,5 ml 0 , 2 ~ NH,-Puffer versetzt. Nach Oxydation durch Spiilen mit Luft wurde die Konzentration des gebildeten Cu(NH,)i +-Komplexes spektrophotometrisch (Messen der Extinktion bei 610 nm, Vergleich rnit einer Standardkurve) bestimmt.
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