Reaktionen der Carbonylgruppe fluorierter Ketone
✍ Scribed by Dr. N. P. Gambaryan; E. M. Rokhlin; Yu. V. Zeifman; Ching-Yun; Prof. Dr. I. L. Knunyants
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1966
- Tongue
- English
- Weight
- 931 KB
- Volume
- 78
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
INSTITUT FUR ELEMENTORGANISCHE VERBINDUNGEN, MOSKAU (UDSSR), AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN DER UDSSR
Neuerdings wird der Chemie polyfluorierter Ketone groJ3e Beochtung geschenkt [a'. Diz jluorierten Ketone und ihre Imine reagieren an der Carbonyl-oder Iminogruppe in vielseitiger Weise. Insbesondere die elektronenziehenden Perfluoralkylguuppen verstarken die elektrophilen und schwiichen dic nucleophilen Eigenschaften der Carbonylgruppe. AuJerdem erschweren Perfiuoralkylgruppen die heterolytische Abrpaltung der Hydroxygruppe von Anlagerungsprodukten RE'C/oH indem sie die Stabilitat der RF' ' X RE@ Carbonium-Ionen C-X erniedrigen. Die versturhte Elektrophilie der Carbonylgruppe und die erhohte Stabilitat der Anlagerungsprodukte fuhrt nicht nur zur Anderung der Reaktionsfahigkeit in den charakteristischen Keton-Reaktionen, soridern auch zu zahlreichen neuerl Reaktionen, die beinichtfluorierten Ketonen nicht beobachtet werden. Perfluorierte Ketone [bl geben damit die Moglichkeit, sehr verschiedenartige jluororganische Verbindungen zu synthetisieren. / RE I. Reaktionen fluorierter Ketone mit nucleophilen Partnern 1. Alkohole und Amine Hexafluoraceton reagiert rnit Wasser [c] oder Alkoholen heftig zum ,,Hydrat" bzw. zu 2-Alkoxy-hexafluorpropan-2-olen ( I ) , rnit X-F, die beim Erhitzen wieder in die Ausgangsverbindungen zerfallen [5,61 Id]. Aus den Verbindungen ( I ) , mit X=F, C1, erhalt man durch Alkylierung recht stabile Acetale, z.B. (2) [5,6,81, durch Acylierung 0-Acyl-Derivate (3) [91.
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Der Arndt‐Eistertsche Säureaufbau, ausgehend vom Diazomethyl‐trichlorvinyl‐keton und vom Diazomethyl‐pentachloräthyl‐keton, sowie die Umwandlung des letzteren in verschiedene halogenierte Methyl‐pentachloräthyl‐ketone werden beschrieben. Perchlorierte Diazoketone, bei denen das Silbero