Raman-Spektren farbiger Kristallpulver durch Anregung mit Laser-Strahlung
✍ Scribed by B. Schrader; M. Stockburger
- Book ID
- 101512129
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1965
- Tongue
- English
- Weight
- 151 KB
- Volume
- 77
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
stituent mit Donatoreigenschaften von der Griifie einer Methylgruppe verhalt. Demgegenuber ist die (C6H5)zN-Gruppe stcts ein starker Elektronendonator, und der Phosphoniuniphosphor ist selbst gegenuber einem p-Nitrophenylrest noch ein ziemlich starker Akzeptor. Damit sind sowohl Donatoieigenschaften dcs Phosphinphosphors als auch die fruher postulierte Umkehrung des M-Effekts beim Phosphinphosphor experimentell belegt worden. Fafit man den gemesseneii Effeekt als Differenz eines 3d-Akzeptor-und cines 3p-Don:lto:e'Tekts auf, so ergibt sich aus dem Unterschied zwischen den Phosphinen und den Oxyden und Sulfiden (mit reiner 3d-Orbital-Beteiligung) einc erhebliche 3p-Orbital-Beteiligung auch f u r die Phosphine, in denen ein Akzeptoreffekt resultiert. Die Vorstellung eines Phosphin-Akzeptoreffekts ermoglicht zusammen mit einer Neuberechnung der Elektronegativitat des sp2-Kohlenstoffs erstmalig eine Deutung des bekannten Befunds, daR der Phosphor in aromatischen Phosphinen den negativen Pol des P-C-Partialdipols darstellt. Moglicherweise beruht auch die Sonderrolle des Phosphors in der Reihe der Triarylverbindungen der Elemente der 5. Hauptgruppe sowie die mangelnde Neigung der Elemente der 2. Achterperiode. p,-p,-Doppelbindungen zu bilden, letztlich auf einer d-Orbital-Beteiligung.
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