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R. Gerstl, aus London, den 27. Februar


Book ID
101774730
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1879
Weight
420 KB
Volume
12
Category
Article
ISSN
0365-9631

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โœฆ Synopsis


dargestellten Verbindung identisch teigte. Er echmilzt unter Zersetzung bei 2700. Wird Harnetoff mit salzeaurem Naphtylamin auf 150-160ยฐ erhitzt, so entsteht, neben Dinaphtylharnstoff, auch eine namhafte Menge von Mononapbtylbarnetoff, welcher durch mit eehr wenig Salzsiiure angesauertes Wasaer lruegezogen werden konnte; er krystallisirt beim Erkalten der Losuog in glanzenden Nadeln und Blattern. Er konnte mit einem Originalpraparat dee von H. S c h i f f (1 856) aus Cyansaure und Naphtylamin dargeetellten Naphtylharnstoffs verglichen werden und scheint mit demeelben identisch zu sein. Naphtylbarnstoff zersetzt sich bei langerem Erwarmen der wiissrigen Liisung, indern gefiirbte Substanzen entstehen. Rascher zersetzt er sich durch Erwarmen mit massig concentrirter Salzsiiure. Er erleidet auch Zersetzung bei 2500 ohne vorher zu schmelzen. -Der Dinaphtylharnstoff giebt beim Erwarmen mit Kalilauge nur Naphtylamin, aber kein Ammoniak. Diese Reaction, sowie die Entstehung aus Dinaphtyloxamid, sprechen unzweifelhaft dafur, dass ein Naphtyl a n j e eiues der beiden Stickstoffatome gebunden ist. Das erste Heft 1879 der Gazz. chim. bringt eine ausfiihrlichere hlittheilung von H. S c h i f f uber Digallussaure, worin die bereits in diesen Berichten (XI1 , 33) im Auszug mitgetheilten Beobachtungen eingehender behandelt werden. In demselben Heft befindet sich eine zweite Abhandlung von E. k'ollacci iiber die Gahrungserscheinungen des gegypsten Mostes und iiber die Bestandtheile des daraus erzeugten Weines. (Vgl. diese Berichte XI, 2033.) 100. R. Oerstl, a m London, d e n 27. Febrnar. Aus der Kiiniglichen Gesellschaft, 23. Januar: J. R. H a n n a y , ,,Das Mikrorheometer". Verfasser resumirt die Arbeiten verschiedener Chemiker und Yhysiker I ) uber das Verhaltniss zwischen chemischer Zusammensetzung einer Flussigkeit und der Schnelligkeit, mit welcher dieselbe durch Capillarriihren fliesst, und versucht nachzuweisen, weshalb die einzelnen Forscber kein bedeutendes Resultat zu Tage gefiirdert hatten. D a fiir das in Rede stehende Phanomen -Durchgang roil Fllssigkeiten durch Capillarrohrenkein allgernein angenommener Kame exiatirte, so schlagt Verfasser daf6r vor und fiir das zur Bestimmung dieser Erscheinung dienende Instrument die lknennung , , Mi k r o r h e o r n e t e r " . Der VcBrfasser beniitzte wasserige Losungeu einfacher Mineralsalzc. Wo immer thunlich , hat er die Salze in den vei schiedenen Liisungen nach Aequivalenten zunehmen 1) P o i s e u i l l e . Ann. Cblm. et Phys. [8] 1 ' 1 1 , 50. -G r a h a m , Phil. Trans. M i k r o r h e o s i s 1861, 373. -G u e r o u t , Compt. :end. LXXIX, 1201; LXXXI, 1026.


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