Quantitative Dünnschichtchromatographie: In situ-Remissionsmessungen von Benzodiazepinen
✍ Scribed by Prof. Dr. S. Ebel; H. Kußmaul
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1974
- Tongue
- English
- Weight
- 116 KB
- Volume
- 307
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Quantitative Dunnschichtchromatographie: in situ-Remissionsmessungen von Benzodiazepinen
Arzneimittel enthalten aui3er den eigentlichen Wirksubstanzen in den meisten Fallen zusatzliche Hilfsstoffe, die den technologischen Prozefl der Herstellung erleichtern oder fur die Applikation erforderlich sind. Oftmals storen diese Substanzen bei einer direkten quantitativen Analyse, so da13 Trennungsoperationen notwendig werden. In vielen Fallen bietet die Dunnschichtchromatographie mit ihrer quantitativen in situ-Auswertung Vorteile gegeniiber anderen Verfahren: Begleitsubstanzen storen die quantitative Messung nicht; verschiedene Wirksubstanzen konnen getrennt und somit einzeln bestimmt werden; das Verfahren ist ohne Schwierigkeiten im Mi-kromai3stab durchfiihrbar. Diese Mitteilung sol1 die wesentlichen Versuchsbedingungen, Garateparameter und Daten fiir die quantitative Bestimmung von Benzodiazepinen nach dc Trennung beschreiben.
Grundsatzlich mussen auf jeder Platte eine Reihe von Eichflecke mitchromatographiert werden, da die Eichfunktion auf jeder Platte neu ermittelt werden mufi. Bei der Bestimmung des linearen Meflbereiches wurden meist acht Eichflecke, bei den eigentlichen Analysen vier Eichflecke aufgetragen. Die Auswertung erfolgt iiber die Remissionsgrad-Ortskue, wobei innerhalb eines definierten Konzentrationsbereichs ein linearer Zusammenhang zwischen dem Quadrat der Flache unter der Remissionsgrad-Ortskurve und der Konzentration besteht'). Die Flache wird -unter der Voraussetzung, dai3 die Peaks ghnlich einer GAUSS-Funktion verlaufen -aus Peakhohe und Halbwertsbreite berechnet. Planimeterauswertungen sind zeitaufwendiger und mit groi3eren Fehlern
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