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Pāli(underset{ aise0.3emhbox{(smash{scriptscriptstylecdot})}}{t})hati: Ein beitrag zur Überlieferungsgeschichte des theravāda-kanons

✍ Scribed by Oskar Von Hinüber


Book ID
104653927
Publisher
Brill
Year
1979
Tongue
English
Weight
347 KB
Volume
21
Category
Article
ISSN
0019-7246

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✦ Synopsis


Bevor sich dieses, auf den ersten Blick unentwirrbar scheinende Dickicht lichten l~isst, empfiehlt es sich, die Stellen auszuscheiden, an denen Formen des Verbs kathati aufgrund editorischer Fehlentscheidungen in den Text gelangt sin& Wie H. Smith erkannt und im Index zu Sadd richtiggestellt hat, ist start tattar paka.t.thitam. ayogula~ca Ja.5.268.11 *nach den sgh. Handschriften, die bier/akan3kd.thim (C ks) und im pratrka Ja 5.273.21' chakamkathim lesen, tattam chakam kdthim" ayogula~ca 3 herzustellen: '(sie verzehren) erhitzten Kot und eine siedend heisse Eisenkugel.' Nur mit dem so gewonnenen Text steht der Kommentar im Einklang, der yon zwei Dingen spricht: pakkat.thitag~thakalalaii c'eva falita-ayogula~ca 'siedenden Kotschlamm und dazu eine glfihende Eisenkugel'. Die Lesart paka.tthita ist aus dem Kommentar in den Text der G~th~ eingedrungen, ein Vorgang, der auch zur Verderbnis der folgenden Stelle gef/ihrt hat: pakkat.thiyd pi osiBcanti MN 1.87.2 hat Trenckner so mit der sgh. Handschrift A gegen die birm. Lesart chakanakdya pi osi~canti 'sie fibergiessen auch mit Kot' hergestellt. Im Kommentar hat die birm. Ausgabe chakanakdy~ ti kuthitagomayena Ps (B e 1956) 1.362.27 mit den Varianten pakka.tthiyati ka.thitagomayena (sgh) und chakanatiyd ti kutthitagomayena (siam). Hier hat die birm. Tradition das Alte und Richtige bewahrt. Einer birm. Handschrift folgend hat Feer hergestellt: tena kho pana samayena unham hoti kutt.hitam SN 4.289.21, w~ihrend alle sgh. Handschriften kikitam/kikitam statt kutthitam und eine birm. Handschrift kuthitam lesen, was sich auch in B e 1956 mit den Varianten kut.t.hita fiir die sgh. und die siam. Oberlieferung findet. Der Kommentar erklgrt diese Stelle wie folgt: ku.tthitan ti kuthitam. (B e 1956 kuthitan ti kudhitam) he t.thd santattav~likgya upari 6tapena ca atitikkhinan ti attho, idam pana tepit.ake buddhavacane asambhinnam padam Spk 3.92.17-19. Hier ist, wie in SN, mit der sgh. /.)berlieferung k~ita/-.ta herzustellen: "k}kita heisst siedend heiss. Ausserordentlich brennend durch den erhitzten Sand unten und die Sonnenglut oben ist der Sinn. Dies ist ein im vom Buddha verk(indeten Tipi.taka ungespaltenes (d.h. nur einmal belegtes) 4 Wort". Da weder kuthita noch ku.t.thita als asambhinnapada gelten