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Pyrazol-Derivate, I. Neue 3-Amino-4-alkyl-4-[Δ1-cyclohexenyl]-pyrazolone-(5) und ihre Derivate

✍ Scribed by Meser, Gyula ;Vargha, Jenö


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1963
Tongue
English
Weight
268 KB
Volume
96
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Das Vcrhalten von 3-Amino-4-alkyl-4-[1I -cyclohexenyl]-pyrazolonen-(5), erhaltlich aus Alkyl-[~~-cyclohexcnyl]-cyanessigs~ure-athylestern, gegen POC13, Dimethylsulfat und Acetanhydrid wurde untersucht. Einige Derivate zeigen sedative Wirksamkeit.

In der Fachliteratur ist eine g r o k Zah14.4-disubstituierter 3-Amino-pyrazolone-(5) beschrieben19, von denen einige physiologisch wirksam sind ' 2). In der vorliegenden Mitteilung beschreiben wir die bisher unbekannten 3-Amino-4-alkyl-4-[Akyclohexenyl]-pyrazolone-(5) (Va-g) und ihre Derivate. Bekanntlich nimmt die physiologische Wirksamkeit der 5.5-Dialkyl-barbitursauren mit steigender Zahl der Kohlenstoffatome im Alkylrest, und zwar bis Cs, zu. Einen in dieser Hinsicht gunstigen Effekt erzielte man durch Einfiihrung der Cyclohexenylgruppe, was gleichzeitig die Toxizitat dieser Substanzen wesentlich herabsetzte. Es schien uns daher nicht uninteressant, das physiologische Verhalten von Oxopyrazolinen, die in 4-Stellung durch eine Cyclohexenyl-und eine Alkylgruppe substituiert sind, zu priifen.

Die als Ausgangssubstanzen verwendeten Al kyl-[A'-cyclohexenyl]-cyanessigsaure-

athylester (Ira -g) wurden durch Kondensation von Cyclohexylidencyanessigester3) (I) mit Alkylhalogeniden in Gegenwart von Natriumathylat3.4) hergestellt (s. Tab. 1).

Unter diesen Reaktionsbedingungen isomerisiert sich I zum A*-Cyclohexenylcyanessigsaure-athylester, der ein alkylierbares, a-standiges H-Atom besitzt3).

Die beste .4usbeute an sr-[A~-Cyclohexenyl]-a-cyan-propionsaure-athy~ester (IIa) erhalt man bei der Methylierung mit Dimethylsulfat.

Die Alkyl-[A'-cyclohexenyl]-cyanessigestcr I1 a-g wurden mit Hydrazinhydrat nach J. DRUEY und P. SCHMIDT 2) (s. Tab. 2) zu 3-Amino-4-alkyl-4-[A*-cyclohexenyl]pyrazolonen-(S) (V a -g) kondensiert. Arbeitet man ohne Losungsmittel und destilliert man den abgespaltenen Alkohol laufend ab, so verlauft die Reaktion bei 120-130"