The serum phospholipids (separation by thin layer chromatography) were studied in 22 children with infectious hepatitis; a characteristic change was observed during the acute stage: 1. The level of total serum phospholipids was significantly increased to an average of 167.8 ~g/ml (SD 4-22.3 ,ug/ml)
Psychische Ver�nderungen bei moderner antiepileptischer Therapie im Kindesalter
✍ Scribed by Matthes, Ansgar
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1955
- Weight
- 654 KB
- Volume
- 76
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2917
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Durch die Entdeckung neuer Antiepfleptica ist die Resignation in der Behandlung kindlicher Epilepsien einem gewissen Optimismus gewiehen. Die bisherigen Arbeiten fiber dieses Thema stellen im wesentlichen Erfolgsstatistiken dar, in denen das Zurficktreten oder Versehwinden des markantesten Symptoms der Epilepsie, des Anfalls, ganz in den Mittelpunkt rfickt. Nebenwirkungen der Medikamente, wie allergische und toxische Reaktionen, besonders im hi~matopoetischen System, oder hypnotische Effekte als Zeichen einer I)berdosierung werden am I~ande diskutiert. Der Ein/lu[3 der Therapie au[ das psychische Verhalten tritt dagegen in den meisten Arbeiten vSllig in den Hintergrund, obwohl es doch im Krankheitsbild der kindlichen Epilepsie nicht ohne Bedeutung ist.
Wir haben daher den Erfolg der antiepileptischen Therapie nieht nur nach dem Verschwinden der Kreuze aus den Anfallskalendern der Nfitter beurteilt, sondern auch nach der Ver~nderung in der Verhaltensweise oder im Wesen der Kinder.
In bestimmten Fi~llen konnten wir beobachten, dab mit dem Sistieren der Anf~lle eine psychische Ver/~nderung der Kinder eintrat, fiber die meist bereits die Eltern voll Besorgnis oder mit Genugtuung und Freude dem Arzt berichteten. Entweder war mit dem Verschwinden der Anfiille das vorher psychisch ver~nderte Kind wieder ,,normal" geworden, oder --und das erschien zuniichst eigenartig --ein vorher psychisch wenig oder nicht auffi~lliges Kind bereitete plStzlich erzieherisch die grSgten Schwierigkeiten. Auch an den Schulleistungen war die positive oder negative Entwicklungstendenz oft ablesbar.
Von 104 Patienten, die in unserer Ambulanz ffir anfallskranke Kinder antiepileptisch behandelt werden und laufend in Uberwachung stehen, hoben sich 35 Patienten in dieser Hinsicht evident hervor.
Eine Auswahl wurde insofern getroffen, als Kinder unter 3 Jahren nicht einbezogen sind. In dieser Altersgruppe treten psychische Ver~,nderungen korreliert zu Anf~llen, als Anfallsfolge oder als Ergebnis medikament5s erzielter Anfallsffeiheit lla
📜 SIMILAR VOLUMES