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Protonierung und Solvatation schwacher organischer Basen; Die Basizität von 1,4-Diketonen

✍ Scribed by Uwe Hauer; Walter Freiberg; Carl-Friedrich Kröger


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
2010
Weight
274 KB
Volume
24
Category
Article
ISSN
0044-2402

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✦ Synopsis


bisher weitgehend fehl. Lediglich in einigen u-enigen Fallen konnten unter AusschluS von Alkoholen durch Protonierung des Carbonylsauerstoffatoms Salze erhalten werden, die aufgrund von NMR-Untersuchungen a,ls 2-( 2-Hydroxy-vinyl)-thiopyry1iumsalze aufzufassen sind [1] und beim Auflasen in Methanol die oben beschriebene Umsetzung eingehen. Wir greifen deshalb auf die fur 2-Formylmethylen-2 H-1-benzopyrane [I] vorgeschlagenen Mechanismen zuruck, wobei die Protonierung des Carbonylsauerstoffs als erster Schritt gesichert erscheint. Die Schwefelverbindungen 2a-2g fallen wesentlich reiner an und sind stabiler als ihre Selenanaloga. Sie konnten daher strukturell durch Elementaranalyse, IR-, UV-VIS-und lH-NMR-Spektren gesichert werden. 2h-20 fielen amorph aus der Reaktionsmischung aus; sie konnten weder durch Urnfallen, Umkristallisieren noch durch chromatographische Methoden analysenrein erhalten werden. Ihre spektroskopische Charakterisierung spricht fur die angenommene Struktur, insbesondere auch im Vergleich zu 2a-2g.

Polymethinfarbsalze mit vergleichbarer Struktur wurden von

A . I . Tolmatcheu [5] auf anderem Wege, im wesentlichen durch Kondensation von Formylalkylidenthiopyranen mit Alkylthiopyryliumsalzen, hergestellt. Aufgrund der Unterschiede im Substituentenmuster ist ein direkter Vergleich der Absorptionsmaxima der UV-VIS-Spektren nicht moglich. Amax-Werte oberhalb von 850 nm -wie sie von Tolmatchev fur verschiedene Verbindungen angegeben werden -konnten wir nicht finden.


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