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Probleme der Entwicklung schneller Brutreaktoren

✍ Scribed by Dr. W. Schikarski


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1964
Tongue
German
Weight
589 KB
Volume
36
Category
Article
ISSN
0009-286X

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✦ Synopsis


Durch die Entwicklung schneller Leistungsbruireaktoren durfte der Energiebedarf der Welt wohl fur die weitere Zukunft gedeckt werden, denn dadurch werden nicht nur die naturlichen nuclearen Brennstoff-Vorrate besser ausgeniitzt, sondern es wird durch die Umwandlung des essU-lsotops in das Z3gP~-Isotop weiteres spaltbares Material erschlossen. Der Stand der Entwicklung und die im Kernforschungszentrum Karlsruhe bearbeiteten Probleme werden diskutiert.

Die Entwicklung von schnellen Brutreaktoren ist auch in der Bundesrepublik eine der aktuellen Arbeitsrichtungen auf reaktortechnischem Gebiet. Schon 1960 begann eine Gruppe im Kernforschungszentrum Karlsruhe mit vorbereitenden Studien, die sich heute als "Projekt Schneller Bruter" zur zentralen Aufgabe des Zentrums entwickelt haben. Am Projekt sind zur Zeit mehr als 300 Mitarbeiter beschaftigt. Euratom unterstutzt das Projekt finanziell und personell'). Eine weitreichende Zusammenarbeit mit auslandischen Gruppen hat sich angebahnt. Die zu losenden Probleme beriihren viele Fachgebiete der modernen Technik, insbesondere auch den chemischen und chemisch-technischen Bereich. Uber die aktuellen Fragestellungen bei der Entwidclung Schneller Briiter wird im folgenden berichtet. Der BrutprozeS Bei der in Kernreaktoren durch Neutronen ausgelosten Spaltung von schweren Atomkernen wird durchschnittlich mehr als ein Neutron freigesetzt. Diese Spaltneutronen stehen zur Spaltung weiterer Atomkerne zur Verfiigung (Kettenreaktion). Nicht jedes von einem spaltbaren Isotop absorbierte Neutron fiihrt zu einer Spaltung, es kann auch zur Emission eines y-Quants fuhren. Das Verhaltnis der Wirkungsquerschnitte fur Einfang (o,,J und Spaltung (un,f) wird mit bezeichnet. Da y die Anzahl der pro S p a 1 t u n 9 frei werdenden Neutronen ist, ergibt sich die Anzahl der pro A b s o r p t i o n eines Neutrons frei werdenden Neutronen zu t' 9 = r + a *) Diese Arbeit wurde im Rahmen der Assoziation zwischen der Europaischen Atomgemeinschaft und der Gesellschaft fur Kernforschung m.b.H. Karlsruhe auf dem Gebiet der schnellen Reaktoren durchgefuhrt. *) Eine Brutrate < 1 wird genauer Konversionsrate genannt.


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