Probleme bei der Flüssig-flüssig-Extraktion extrazellulärer Produkte direkt aus der Fermenterbrühe
✍ Scribed by Job, ChR. ;Blaß, E.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1990
- Weight
- 820 KB
- Volume
- 92
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
C4
). Eine 2. Analyse mit Mittelwertsbildung der Ergebnisse fiihrte dann jedoch zu besseren Gesamtresultaten. Aus Tab. 5 geht deutlich der EinfluB einer unterschiedlichen Milchfettzusammensetung infolge der Futterungsbedingungen auf die Genauigkeit der Ergebnisse hervor. So entsprachen die Anteile der kurzkettigen Hauptfettsauren C 4 bis C 12 des zugemischten Winterfettes am ehesten den vorne aufgefiihrten mittleren Fettsaurenwerten, die allen Berechnungen zugrundegelegt worden sind, so daD hierbei die besten Resultate erzielt wurden (mittlere absolute Abweichung anhand von C4: 0.34Vo). Dennoch lagen die durchschnittlichen absoluten Abweichungen auch fiir die weiteren 2 Futterungsperioden unter 1 Yo. Insbesondere bei bekannter Milchfettzusammensetzung treten wesentlich genauere Wiederfmdungsraten auf. Wie im Teil I schon enviihnt ~r u r d e ~~, ist es durchaus denkbar, daR bei der Venvendung von subventioniertem Milchfett fiir die Schokoladenindustrie jeweils Proben zumindest der Milchfette (und eventuell auch der hierbei verarbeiteten reinen Schokoladenfette) fur eine eventuelle Priifung bereitgehalten werden.
Bei den Fettsaurenuntersuchungen mu0 bedacht werden, dal3 die Berechnungen in dieser Arbeit wohl bei Schokoladensorten mit Haselnul-oder Mandelol gelten; bei einem Zusatz von Kokos-oder Palmkernol kann jedoch nur ein quantitativer Nachweis anhand von C 4 erfolgen, da diese Fette Anteile der Fettsauren C 6, C 8, C 10 und C 12 aufweisen. Einen exakten Hinweis, ob ein derartiges Pflan-zenfett in einer Schokoladenmischung vorliegt, kann man mit Hilfe der Triglycerid-Kapillarsaulengaschrornatographie erhalten. L i t e r a t u r ' A .
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