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Praktische Hinweise zur Verwendung oberflächenaktiver Stoffe in der Kosmetik

✍ Scribed by Bergwein, K.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1958
Weight
242 KB
Volume
60
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Unter den oberflachenaktiven Stoffen haben die Losungen der Alkalisalze sulfatierter Fettalkohole zur Herstellung hochwertiger Haar-Reinigungsmittel ihr hauptsachliches Verwendungsgebiet in der Kosmetik. Bereits in geringer Konzentration besitzen diese Stoffe gute Reinigungskraft und Netzwirkung, sie schaumen auch im harten Wasser reichlich, bilden keine Kalkseifen, das Haar zeigt nach der Wasche weichen Griff und natiirlichen Glanz. Da sich die Losungen dieser oberflachenaktiven Stoff e neutral einstellen lassen, werden Kopfhaut und Haar geschont. Die Losungen sind weitgehend alkali-und saurebestandig. Reines Natriumlaurylsulfat findet als Grundlage fur pulverformige Haar-Reinigungsmittel Verwendung; es lost sich leicht bei Temperaturen iiber 18OC, nur wenig bei 15OC. Weit besser loslich sind die Ammonium-und Triathanolaminsalze der Laurylsulfate. Sie kommen meist als 30°/oige Losungen in den Handel. Sie enthalten 1.5 bis 3 O / o freie Fettalkohole und etwa 2 O/o Ammoniumchlorid oder Ammoniumsulfat, In diesen Mengen erhohen diese Salze die Viskositat der Losungen, sind sie in hoheren Anteilen zugegen, wird die Loslichkeit in kaltem Wasser herabgesetzt. Von Triathanolaminlaurylsulfat konnen auch 400/oige Losungen hergesteIlt werden; dieses Salz ist sehr gut loslich und besitzt eine hohe Schaumkraft. Die 40°/oigen Losungen von Triathanolaminlaurylsulfat bleiben noch bei etwa + 50 C klar. Das Monoathanolaminsalz ist viskoser als das Triathanolaminsalz de3 Laurylsulfates, aber sehr leicht loslich. Die fliissigen Shampoos dieser oberflachenaktiven Stoffe besitzen einen Gehalt an waschaktiver Substanz von 10-25 O/o. Als Verdicker dienen gcringe Zusatze von Ammoniumchlorid, Natriumalginat-Losung, Alkylolamide bzw. Wthanolamide und einige Polyathylenglykolfettsaureester, von denen Polyathylenglykol-40O-distearat, Polyathylenglykol-600-distearat und Polyathylenglykol-1000-dilaurat gebrauchlich sind. B e i s p i e 1 e (Angaben in g fur Ansatze von 1000 9): K l a r -f l u s s i g e S h a m p o o s I 240 Triathanolaminlaurylsulfat 40 Propylenglykol 20 Ulsauremonoathanolamid 700 Wasser dest.


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