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Polyolefine im chemischen Apparatebau

✍ Scribed by Dr. K. Mehnert; Dr. H. Becker


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1960
Tongue
German
Weight
1001 KB
Volume
11
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Die Entwicklung der Polyolefine als Konstruktionsmaterial ist in den letzten Jahren stürmisch vorangeschritten. Leichte Verarbeitbarkeit, gute chemische Beständigkeit mit ausgezeichneten mechanischen und elektrischen Eigenschaften haben Konstruktionen und Verfahren ermöglicht, die damit sehr viel leichter als mit den bisherigen Werkstoffen durchgeführt werden können. Interessant sind die ersten Glieder dieser Reibe Polyäthylen und Polypropylen.

Weich‐Polyäthylen ist für selbsttragende Konstruktionen nicht standfest genug. Polypropylen ist wegen seines hohen Kristallit‐Schmelzpunktes für den chemischen Apparatebau interessant, doch liegen noch nicht genügend lange Erfahrungen besonders über den Einsatz bei höheren Temperaturen vor. Hart‐Polyäthylen konnte sich durch die neu entwickelten Verarbeitungstechniken wie auch durch die bereits bekannten Kunststoffhalbzeug‐Verarbeitungen gut einführen und hat die Erwartungen, die man im chemischen Apparatebau als Konstruktionsmaterial auf es setzte, erfüllt. Dagegen hat der Oberflächenkorrosionsschutz sowohl durch Pulververarbeitung wie auch mit Folien nicht die Bedeutung erlangt, die man sich anfangs erhofft hatte.


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