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Physikalische und chemische Reize bei Ekzemkranken unter besonderer Berücksichtigung der individuellen Reaktionsbereitschaft

✍ Scribed by M. Kohfahl


Publisher
Springer-Verlag
Year
1954
Tongue
English
Weight
662 KB
Volume
197
Category
Article
ISSN
0340-3696

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✦ Synopsis


Das von H E B ~ 1860 und K ö ß ~~u 1872 erstmals beschriebene Phi~nomen der Erzeugung neuer K r a n k h e i t s h e r d e a n noch unveriinderter H a u t durch verschiedenartige unspezifische Reize unter W a h r u n g der für die betreffende D e r m a t o s e charakteristischen Grundefflorescenz wurde spieter von zahlreichen A u t o r e n bei den verschiedensten H a u t k r a n k h e i t e n (Psoriasis vulgaris, Ekzem, Lichen ruber, Pemphigus chronicus, Eryt h e m a e x s u d a t i v u m multiforme, E r y t h e m a nodosum, Darierscher K r a n kheit, Lichen nitidus, Vario]a u. a.) beobachtet. Es regte immer wieder zu experimentellen Untersuchungen an, besonders bei Psoriasis vulgaris und E k z e m k r a n k h e i t e n . K~~I~IC~ betont, daß die natürlichen Verhi~lthisse im E x p e r i m e n t nur unzuli~nglich n a c h g e a h m t ~verden können. Außer chemischen Reizen wurden bei experimenteller Erzeugung derartiger isomorpher Reize]]elcte oder KößNER-Phänomene meist mechanische I r r i t a t i o n e n angewandt, insbesondere Scheuern u n d Kratzen.

KLA~A FISettE~ untersuchte insgesamt 70 Pat. mit verschiedenen Hautkrankheiten, bei denen das Vorkommen des KößN~mPhi~nomens bekannt ist, darunter auch Ekzematiker. Als Reize dienten Kratzen, Reiben unterschiedlicher Intensität und intracutane Injektionen; bei 30~o der Kranken konnte damit ein positives Ergebnis erzielt werden. Beim akuten Ekzem schwankten die Resultate zwischen völliger Transformation und negativem Befund, beim subalcuten konnten fast keine Köß~~~-Effekte erzielt werden, beim chronischen gelang es nur w~hrend Exacerbationen. KaEIBIC~ veranlaßte 5 Ekzempat. durch Juckpulver zum Kratzen und erzielte bei einem ' Kranken mit n~ssendem Ekzem an der mit Juckpulver behandelten Stelle ein papulöses Erythem, während die anderen 4 Pat. mit bereits weitgehend abgeheilten Hautveränderungen keinerlei Erscheinungen bekamen. TöRöK konnte bei 6 Kranken mit ni~ssenden Hautver~nderungen (zum Teil Kontaktekzem ?) keine isomorphen Effloreseenzen provozieren, bei einem 7. bekam er durch Reiben innerhalb eines bereits abgeheilten Ekzemherdes n~ssende Ver~nderungen. Ró~A stellte seine Versuche bei Ekzemkranken und zur Kontrolle bei gesunden Personen an. Auf unveranderter, sowohl nicht juckender, als auch experimentell zum Jucken gebrachter tt~ut sollten durch Kratzen Köß~~~-Effekte ausgdöst werden. Bei insgesamt 18 Kranken fand er zweimal Knötchenbildung, die er nicht als positiv wertet und deren Bestandsdauer nicht angegeben wird, sowie einmal


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