## Abstract Kunststoffe sind hochpolymere Werkstoffe und unterscheiden sich von vielen, sogenannten „klassischen Werkstoffen”︁ durch ihren molekularen Aufbau. Der molekulare Charakter bestimmt das Erscheinungsbild der Kunststoffe und gleichfalls ihre Eigenschaften. Herstellungsverfahren für Kunstst
Physikalische Chemie der Silicatgläser und der glasigen Kunststoffe
✍ Scribed by Prof. Dr. Ernst Jenckel; T. H. Aachen
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1941
- Tongue
- English
- Weight
- 651 KB
- Volume
- 54
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
ie Silicate und die Kunststoffe gehoren chemisch vollig D verschiedenen Stoffklassen an. Dennoch zeigen sie in ihrem physikalisch-chemischen Verhalten gro13e Ahnlichbeiten, weil sie und soweit sie im Glaszustand vorliegen. Im folgenden wird zunachst auf eine typische Eigenschaft aller Glaser, niimlich das Einfrieren, eingegangen und weiterhin auch an anderen Eigenschaften das ahnliche Verhalten der Silicatund der Kunststoffglaser aufgezeigt.
Das Einfrieren und der Glaszustand.
Das in der Hitze fliissige Glas wird beim Abkiihlen, wenn Kristallisation ausbleibt, h e r viscoser und schlie13lich starr und fest. Diese Beobachtung veranla13te G. Taunmannl), die Gliiser, die man wegen des Fehlens von Kristallflachen nicht zu den Kristallen und wegen ihrer mechanischen Festigkeit nicht zu den Fliissigkeiten zahlen mochte, als ,,unterkiihlte Schmelzen" zu bezeichnen. Diese Bezeichnung ist richtig, soweit damit das Ausbleiben der Kristallisation angedeutet wird, im iibrigen aber nicht ausreichend, wie auch Tammunn weiterhin erkannte,) .
Man beobachtet n a d i c h an manchen physikalischen
Eigenschaften ein enges Temperaturintervall, den sog. Trans-
Einfr
Temp. Bereich Abb. 1. Zunahme des Volumens eines Glases mit der Temperatur.
Einfrierbereich und Volumennachwirkung.
📜 SIMILAR VOLUMES
## R c r i c h l R c i e h a o r h e i t a f a ~r t r i g Boyreuth XV. Fachgebiet Chemk der Kunststofk. (Fachgruppe dat VDCh.) Sitzung a m 10. Juni 1938.