Photometrische Bestimmung der Sympathomimetica und Weckamine im ultravioletten Spektralbereich bei 2537 Å
✍ Scribed by Prof. Dr. H. Thies; Z. Özbilici
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1962
- Tongue
- English
- Weight
- 282 KB
- Volume
- 295
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Photonwtrische Bestimmung der 8ympathorninreth und Wecha,nine 715 2154. H. Thies und Z. o z b i l i c i *) Photometrische Bestimmung der Sympathomimetica und Weckamine im ultravioletten Spektralbereich bei 2537 A Aus dem Institut fur Pharniazie und Lehmsmittelohemie der Universitat Munchen (Eingegangen am 30. Mai 1962) Fur die Sympathomimetica und Weckamine bieten photometrische Bestimmungen im UV-Bereich einen einfachen Weg zur Gehaltsermittlung. Obwohl sie gerade bei dieser Stoffgruppe vielfach bequemer und sicherer zu liandhaben sind als ma& analytische Methoden -vor allem bei der Untersuchung von Phenolbasen -, haben sie bisher nur selten Verwendung gefunden. Im 3. Nachtrag zum DAB 6 gelangen derartige Bestimmungen bei den Praparaten Noradrenalinbitartrat und -hydroohlorid durch Messung der Extinktion bei 2790 A zur Anwendung. In Arzneizubereitungen sind in einzelnen FBllen Adrenalin') 2, 9, Ephedrin, Benzedrina und Pervitin@a) 5 ) a d diese Weise bestimmt worden. Einer allgemeineren Verbreitung solcher Verfahren in der pharmazeutischen Praxis steht aber unzweifelhaft der kostspielige apparative Aufwand im Wege, der bisher durch die Venvendung eines pollen Quarzspektrophotometers erforderlich war. Wir haben nun ein wenig aufwendiges Verfahren, das bei der Wellenlange 2537 A mit einer vereinfachten photometrischen MeBvorrichtung (Hg-Niederdrucklampe, Leuchtstoff S 17 und Selenphotoelement) zu arbeiten erlaubt und sich friiher schon zur Bestimmung kleiner Alkaloidmengen bestens bewahrt hata) ' ) *), auch fur die Bestimmung der Sympathomimetica und Weckamine nutzbar gemacht. Das Verfahren wurde an insgesamt 18 Arzneistoffen sus dieser Stoffgruppe erprolt. Die Untersuchungen erstreckten sich auf die Ermittlung der molaren Extinktionskoeffizienten bzw. der spezifischen Extinktionen bei 2537 A sowie vor allem a d die Prufung der Giiltigkeit des Lambert-Beerschen Gesetzes und wurden mit einer eingehenden statistischen Untersuchung der Fehlerbreiten, der Geradlinigkeit der Eichkurven und mit der Ausgleichrechnung fur die Kurvenneigung verbunden. Die Extinktionskoeffizienten und die spezifischen Extinktionen bei 2537 A sind in Tab. 1 (Spalte 3 und 5) aufgefuhrt. 8ie zeigen, da13 den Stoffen ein mittelstarkes Absorptionsvermogen eigen ist, das fur die photometrische Bestimmung selbst kleiner Mengen (herab bis zu etwa 1 mg) ausreicht (Spalte 12). Das Lambert-Beersche Gesetz ist weitgehend erfullt, wie Abb. 1 an einigen Beispielen zeigt. Die MeBwerte der Extinktionen bilden im Bereich zwischen E 0,l *) Herrn Professor Dr. Dr. E. Wede, Miinchen, zum 60. Geburtstag.