Photoelektrische Registrierung von Sterndurchgängen
✍ Scribed by Bengt Strömgren
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1925
- Tongue
- English
- Weight
- 479 KB
- Volume
- 226
- Category
- Article
- ISSN
- 0004-6337
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✦ Synopsis
Irn
Januar 1925 fingen an der Kopenhagcner Sternwarte vorbereitende Experimente zur autornatischen Chronographen-Registrierung von Sterndurchgangen am I 20 mrn-Meridiankreis an. Die Experimcnte sind in den vcrgangcnen Monaten weitergefuhrt worden ; die Resultate wcrden unten gegeben. Inzwischcn ist auf dernselben Gebiet ein Artikel von G. Ferrji, R.Jouaus( und R. Mesny') erschienen. Es ist den genannten Herren gelungen, f i t einenl hochempfindlichcn Dufour-Galvanometer mit zugehoriger photographischer Registricrvorrichtung cine Ablenkung der photographischen Spur zu beobachten in dem Augenblick, wo der Stern Wega in das Feld des 2 8 cm-Refraktors der Pariser Stcrnwarte cintrat. Die Methoden der hiesigen und der Pariser Experimcnte decken isich irn iibngen nicht2). Das Zicl der Kopenhagener Cntersuchungen war, auf dem Chronographen Signale zu Band 226. Nr. 5406. 6. fur Sterne 3. GroBcnklasse) ohne Vcrspltung und ohne Storungen loo bis IO'O ma1 zu verstarken. Die Verstarkung ist mittels Elcktronenrohren rnoglich geworden. Rosenberg hat wohl als enter fur photometrische Zwecke die Elektronenrohre in Verbindung mit der lichtelektrischen Zelle in Anwendung gcbracht, und mit ciner Elektronenrbhre Verstarkungen von ro5 erreicht. Seine Verstarkungsrnethode ist jedoch fur unseren Zweck unbrauchbar, indern eine betrachtliche Tragheit durch sie eingefuhrt wird. Dics hangt wohl damit zusammen, daB Rosenberg (ebenso wie Ferrze', Jouausf, M e s n ~: ~O C . cit.) rnit whwebendernu Gitter (siehe unten) in der Elektronenrahre arbeitet. Es zcigte sich notwendig, einen speziellen Verstarker zu bauen, indem die in der Technik gcwohnlich.angewandten Verstarker fur unserc Zwecke nicht geeignet waren. Die Sternwarte wandte sich deshalb an den Dip1.-Ingenieur registrieren, die ohne Verspatung oder wcnigstens mit genau berechejbarer Verspatung ortsgebundcnen Helligkeitsanderungen (durch Verschwinden des Sterncs hinter Larnellen) entsprechen.' D&s Prinzip der Methode ist das folgende: Irn photo-&ktris&en Fokus des Meridiankreises sind cine Reihe Larnellen angebracht (Fig. I). Das Licht dks S t e r n s wird beim Eintreten dkr Stemscheibc in die Lamelle schnell bis null abgeblendet, und steigt beirn Hervortreten aus malcn Wert hinauf. Das Sternlicht fallt auf eine lichtelektrische Zelle und ruff entsprechende 5nderungen d+ Photostromes -hervor. Diese h d e r u n g e n des Photo-der La+elle schnell bis izum nor-' Herrn Knud Rahbek, der sich bereit erklarte, einen geeigneten Verstarker zu konstruieren. Der Verstarller ist in der Hauptsache ein rein widerstandsgekoppelter Spannungsverstlrker (Fig. 2). Die Eingangs-Spannungsanderung AE, erzeugt eine
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