Phosphoranaloga ungesättigter Kohlenwasserstoffe: Ein (s-trans)-1,3-Diphospha-4-metallabutadien und dessen (s-cis)-Fe(CO)3-Komplex
✍ Scribed by Priv.-Doz. Dr. Hans H. Karsch; Hans-Ulrich Reisacher; Brigitte Huber; Dr. Gerhard Müller; Prof. Dr. Wolfgang Malisch; Klaus Jörg
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1986
- Tongue
- English
- Weight
- 342 KB
- Volume
- 98
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
84 (4a), verglichen z. B. rnit 8.56 (2)). Die Gr6Be der Kopplungskonstante 'J(PC) entspricht ebenfalls der Erwartung. Daraus folgt ein beachtlicher Anteil der Resonanzstrukturen B und C [GI. (l)] an der tatsachlichen Struktur von 4. B ist ein mesorneriestabilisiertes Bis(a-organo)phosphenium-lon"']. Die Kation-/Anion-Wechselwirkung hat offensichtlich nur einen geringen EinfluB; Prototropie, d. h. das Auftreten tautomerer Formen (am Phosphoratom H-substituierte Ylide sind selten), wurde nicht beobachtet. Die Verbindungen 4a,b sind somit Beispiele fur eine stark polarisierte P"'C-Doppelbindung und fur eine Mesomeriebeziehung P"1=C(sp2)/Pv=C(spz). Eine vergleichbare Mesomeriebeziehung wurde unseres Wissens bisher nicht beschriebenllZ1. Auch bei Vinylphosphoniurnsalzen beobachtet man eine Polarisierung der Doppelbindung, die zu einem entschirrnten 0-C-Atom mit erhohter Elektrophilie fiihrt["I. Dies unterstreicht die aus der Schragbeziehungsregel gefolgerte Analogie von Kohlenstoff und Phosphor.
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