Phosphatide der Brucellen
✍ Scribed by Prof. Dr. O. W. Thiele; Dr. D. Busse; G. Schwinn
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2007
- Tongue
- English
- Weight
- 382 KB
- Volume
- 11
- Category
- Article
- ISSN
- 0233-111X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die unterschiedliche chemische Zusammensetzung von Prokaryonten einerseits und Eukaryonten andererseits (BLOCH 1968) wurde zur Erklarung der Evolution der Organismen mit herangezogen. Solche Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung betreffen auch die Lipide. So enthalten Prokaryonten keine Sphingolipide und keine Polyenfettsauren, wahrend die lange umstrittene Frage nach dem Vorlrommen von Steroiden rieuerdiiigs fur eine Reihe von Bakterien-Species bejaht werden konnte (SCHUBERT et al. 1970). Andererseits zeichnen sich Prokaryonten oft durch ungewohnliche Lipide aus. Die Suche nach solchen nngewohnlichen Lipiden und deren Ergebnisse geben den1 Mikrobiologen oft eine wichtige Hilfe fur die Klassifizierung der Bakterien, wofur morphologische Merkmale allein nicht ausreichen. Auf die Lipide von Brucellu abortus sind wir vor Jahren schon aufmerksam geworden, als wir beobachteten, daB das Totallipid dieser Bakterien die SCHULTZ-DALE-Reaktion im Brucellose-System vollstandig verhindern kann (URBASCHEK et al. 1963). Wenn man namlich einem infantilen weiblichen Meerschweinchen eine Suspension abgetoteter Brucellen intraperitoneal appliziert hat, so kann man nac,h einiger Zeit durch eine zweite, lokale Applikation von Brucellen eine Uteruskontraktion in vitro auslosen; diese als ScHuLTz-DALE-Reaktion bezeichnete Sensibilisierungsprobe lafit sich durch vorherige (lokale oder intravenose) Gabe des Totallipids aus Brucellu abortus verhindern. Weitere Unter-
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Es wird ein Verfahren zur Herstellung von Palmitoyl‐Kephalinen und einiger Analogen beschrieben unter Verwendung des Phtalimidoäthyl‐phosphorsäuredichlorids. Die Synthese ist allgemeiner Anwendung fähig und kann insbesondere auch zur Herstellung von Aminoäthyl‐phosphorsäure‐monoestern u