Phenylirte Naphtene. Ueber das Phenylcyklohexan und einige seiner Derivate
β Scribed by Kursanoff, N.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1901
- Weight
- 700 KB
- Volume
- 318
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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β¦ Synopsis
Triphenylketocyklohexen u. a. Endlich erhielten in letzter Zeit R i c h a r d W i 11 s t a t t e r nnd R u d o 1 f L e s s i n g G , durch Einwirkung yon Schwefelsaure ituf Chinit den Kohlenwasserstoff C1,HI6 vom Siedep. 230Β° bis 233O (710 mm Druck, Quecksilbcr im Danipf bis TOo), welchem die Autoren auf Gruud vorlaufiger Versuche die wahrscheinliche Formel des Phenylcyklohexans C,H,,C,H, zuschreiben. R. W i l l s t a t t e r und R. L e s s i n g glauben irrthumlich, dass clas Pheiiylcykloliexan fruher nicht erhalten worden war; vor mehr als einem Jahre wurde es con inir in Kiirze beschrieben'). Die ersten Versuche, phenylirte Naphtene zu erhalten, wnrden in Herrn Prof. W. M a r k o w n i k o f f's Laboratorium con S. J o u lr off s k i 8, angestellt. Zu diesem Zwecke erhitzte er ein Gemenge aus Octonaphtenchlorid, C,H,,Cl, und Benzol mit Zinkstaub, erhielt aber, anstatt des erwarteten Phenyloctonaphtens, Octonaphtylen, CsH14, und Dioctonapbtylen, (C8H14)2, wobei das Benzol nicht in Reaction getreten war. Anders verlief die Reaction mit Toluol: der Ansicht des Autors nach bildete sich hier hauptsachlich p -Octyltoluol, CFH4.CH3.C8H17, ' ) Ber. d. deutsch. chem. Oes. 34, 606. ' ) Journ. riiss. phys. diem. Ges. 32, 79 (11). ") Jourii. niss. phys. chem. Ges. 27, 296. C B CH 1 , CH CH / c KH2 9 g, wurde mittelst einer starken Aetznatronlosung in Freiheit gesetzt und mit Wasserdampfen iibergetrieben. Dasselbe lijst sich leicht in Aether und Benzol, schwerer in Ligroiu. Aus kaltem LigroPn krystallisirt es in grossen, starken Blattern vom Schnielxpunkt 54-56O. Beim Stehen an der Luft zersetzt es sich etwns. I. 0,2632 g gaben 0,7615 CO, und 0,2269 H,O. 11. 0,2689 g ,, 1S,9 can Stickgas bei 22" und 746 mm Druck.
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