## Abstract Der rein humane monoklonale Antikörper D2E7 (Adalimumab) von Abbott Laboratories zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) verzögert die Progression der strukturellen Gelenkschäden und zeigt eine anhaltende Wirksamkeit über einen Zeitraum von drei Jahren. Dies belegen Daten einer P
Pathogenese der Rheumatoiden Arthritis: Die pathologische Basis
✍ Scribed by Harald Burkhardt; Burkhard Möller
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2003
- Tongue
- German
- Weight
- 344 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0048-3664
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✦ Synopsis
Abstract
Die Integration verschiedener pathogenetischer Aspekte der RA ergibt das komplexe Bild einer Erkrankung, deren individuelle Ausprägung unter multiplen genetischen Einflüssen im zeitlichen Verlauf großen Variationen unterworfen ist (Abb. 5). Initial mag ein exogener Faktor, evtl. ein infektiöses Agens, einen Autoimmunprozess anstoßen, der in seiner T‐Zell‐Antwort in Richtung eines Th1‐Phänotyps polarisiert ist und sich primär gegen gelenkspezifische Antigene wendet. Die sekundäre Ausweitung der Immunantwort im Rahmen eines so genannten “Epitope spreadings” kann auch extraartikuläre Antigene erfassen und im Rahmen einer Immunkomplexvaskulitis zu systemischen Manifestationen führen. Die persistierende Freisetzung proinflammatorischer Zytokine im Gelenk fördert die Transformation der Synovialfibroblasten in einen aggressiven Phänotyp, der schließlich nur noch bedingt parakrinen Regulationsmechanismen unterliegt. Sich verstärkende Rückkopplungsmechanismen auf verschiedenen Ebenen bewirken die Stabilisierung des Prozesses in Richtung auf die gewebedestruierende Endstrecke des chronischen Entzündungsprozesses.
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