Papierchromatographische Untersuchungen an Rhodanfettsäuren
✍ Scribed by Awe, W. ;Grote, B.
- Book ID
- 102459846
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1958
- Weight
- 463 KB
- Volume
- 60
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Streuung. Doch ergeben die Mittelwerte eine Obereinstimmung mit der Hydrier-Differenz-Methode, die in Anbetracht der Schwierigkeit der Bestimmung von sieben Fettsauren nebeneinander als befriedigend bezeichnet werden darf.
Die papierchroniatographische Analyse von Fettsiure-Gemischen nach Rhodanierung stellt also zunachst eine Vereinfachung der Fettanalyse dar, wenn die Zusammensetzung aus Jod-und Rhodanzahi berechnet werden sol], da sie die bisher muhsame qualitative Analyse ersetzt und nicht mit deren Unsicherheiten behaftet ist. Ferner bietet sich mit Hilfe der Photometrie eine weitere Methode der quantitativen Papier-Chromatographie. Fur den letztgenannten Zweck ist aber die Hydrier-Differenz-Methode geeigneter und genauer, zumal es dem einen von uns mit D. K . Clmwdhury inzwischen gelungen ist, die Hydrierung in einfachster Weise auf dem Papier durchzufuhren. Die am Beispiel der Rhodanometrie des Leinols und des Rubols gezeigte, erstmals durchgefuhrte Kombination der Kennzahlen-Bestimmung mil der Papier-Chromatographie la& sich noch bei anderen Kennzahlen durchfuhren. So konnten wir die bei der Bestimmung der Hydrier-Jodzahl anfallenden Fettsauren fur die papierchromatographische Analyse nach der Hydrier-Differenz-Methode mit Erfolg benutzen. Es liegt nahc, auch die bei der Ermittlung der Siure-und Verseifungszahl anfallenden Flussigkeiten zur pc-Analyse heranzuziehen. Wahrend beide Kennzahlen nichts uber die Einzelbestandteile aussagen, ist eine dahingehende papierchromatographische Erginzune vielfach von Wert. So sagt z. B. die Saurezahl nichts daruber aus, ob in einem Fett die geschmacklich und ernahrungsphysiologisch unerwunschten niedrigen Fettsauren oder nur die hochmolekularen Sauren vorkommen, wie sie z. B. beim Olivenol his zu einigen Prozenten harmlos sind. Daruber wird noch berichtet werden. Papierchromatographische Untersuchungen an Rhodanfettsauren'b Von Prof. D r . W . A w e und B. G r o t e Atcs dem lnstitut iiir AnPewandte Pharmazie der lechnischen Hochschicle Braunschweie (Direktor: Prof. D r . W . A w e ) Y und der Staatlichcn LebensmitteluritersuchuIIgsanstalt Zahlreiche Arbeiten uber die Papier-Chromatographie dcr Fettsauren und ihrer Derivate haben in den letzten Jahren wertvolle Erkenntnisse ermoglicht, so z. B. iiber die Fettsiuren l-s, ihre Seifen6-I2, Ester 13, Hydroxamsauren Hydrazide 17, 2,4-Dinitrophenylhydrazide 18, Quecksilber-Additionsprodukte 18, N-Acyl-N,N'-bis-p-dimethylaminophenylharnstoff -Addukte 2o und andere Derivate und Umsctzungsprodukte. Papierchromatographische Untersuchungen von Rhodanfettsiuren sind bislang noch nicht beschrieben worden. Nachdem die Eigen-' . H. P. Karr~mnnn und M . Arens haben ahnliche Versuche unabhingig von uns durchgefiihrt. Wir sind iibereingekommen, unsere Ergebnisse gleichzeitig zu publizieren. W. A w e
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