Papierchromatographische Prüfung weiterer Krötensekrete. Krötengifte, 25. Mitteilung
✍ Scribed by M. Barbier; M. Bharucha; K. K. Chen; V. Deulofeu; E. Iseli; Herb. Jäger; M. Kotake; R. Rees; T. Reichstein; O. Schindler; Ek. Weiss
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1961
- Tongue
- German
- Weight
- 336 KB
- Volume
- 44
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Vor einiger Zeit wurde uber die papierchromatographische Priifung einiger Krotensekrete auf ihren Gehalt an Bufogeninen berichtet a)4). Die Resultate sind fur Vergleichszwecke sowie als Basis fur praparative Isolierungen niitzlich. Wir haben inzwischen eine Reihe weiterer Sekrete und Hautproben erhalten konnen und sie, wie fruher, orientierend gepriift. Gleichzeitig wurden auch noch zwei der alten Praparate in etwas besseren Systemen gepruft.
Beschaffung des Ausgangsmaterials (in Klammern ist die Verbreitung der Tiere angegeben) 5).
Bufo alvarius GIRARD (Colorado River und Imperial Valley, California). Davon stand nur das alte Praparat zur Verfiigung, dessen Gewinnung friiher erwahnt wurde4).
B. alvarius besitzt
Sekretdriisen nicht nur hinter den Augen, sondern auch auf den Vorderbeinen. Bufo blombergi MYERS & FUNKHOUSER, eine erst 1951 in SW-Columbien (Provinz Nariiio, Umgebung von Nachao, NW von Pasto ; weitere Verbreitung unbekannt) entdeckte Riesenkrote. 2,06 g Trockensekret. Beschaffung der Tiere und Gewinnung des Sekrets wurde friiher beschrieben6). Zwei Tiere hatten 2,156 g Trockensekret geliefert.
Bufo formosus BOULENGER (Japan, Umgebung von Tokio und Yokohama, nicht Formosa). Ausser der alten Probe Tr~ckensekret~) standen 209,l g im Vakuum eingedampfter Hautextrakt zur Verfiigung. Er stammte aus 500 japanischen Kroten, die der eine von uns (M.K.) im Friihjahr 1958 in der Umgebung von Tokio gefangen, und deren Haute er mit Wthanol extrahiert hatte. uber eine genaue Analyse dieses Materials wird spater berichtet.
Bufo fowleri HINCKLEY, ein kleines, relativ seltenes Tier. (New England und New York, sudlich bis Georgia, westlich bis Michigan und Missouri, kommt aber auch an den Kiistenebenen des Atlantik und des Golfes von Mexico bis Zentral-Texas vor). l) Teilweise Auszug aus den Diss. von Frl. M. RH. 4RUCHA (1960) und H e m E. ISELI, Basel;
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