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Oxals�ure als Kohlenstoffquelle f�r Mikroorganismen

✍ Scribed by M�ller, Hannelore


Book ID
104762294
Publisher
Springer-Verlag
Year
1950
Weight
802 KB
Volume
15
Category
Article
ISSN
0003-9276

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✦ Synopsis


Oxalsi~ure ist bei hSheren und niederen Pflanzen eines der am h~ufigsten gebildeten Stoffwechselprodukte; ihre Verarbeitung muI~ in der Natur eine nicht unwichtige Rolle spielen. Da aber andererseits die Si~ure bzw. oxalsaure Salze stark giftig wirken, so ist zu erwarten, dab fiir diese Verarbcitung besondere Spezialisten in Frage kommen. Die bisher vorliegenden Erfahrungen sind wenig umfangreich. Sieht man yon vereinzelten Angaben ab, die sparer noch zu erwi~hnen sein werden, sowie yon der Tatsache, dal~ ein enzymatischer Abbau der Oxals~ure verschiedentlich bei Organismen festgeste]lt wurde (einige Literatur bei NOtCD-WEIDE~HAGE~), SO liegt nur eine eingehendere Arbeit yon BASSA-LIK vor, der 1913 ein mit blutrotem Farbstoff wachsendes Bakterium, Bacillus cxtorquens, aus Regenwurmexkrementen und Boden isolierte, das ein ausgesprochener Oxals~urezersetzcr sein soll. Die eigenen Untersuchungen knfipften an eine Beobachtung yon W. FlSCHE~ an, wonach bei anschcinend reinen Kulturen yon Azotobacter chroococcum in einer Natriumoxa]~t enthaltenden LSsung (in der Azotobacter ~bstirbt) ein gegen Oxals~ure resistenter Organismus aufgefunden wurde, dessen weiteres Verhalten gegen Oxals~ure aber nicht untcrsucht wurde. * Auszug bus der gleichn~migen Dissertation, GSttingen, mathematisch-naturwissenschaftliche Fakulti~t, 1949.


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