Osman-Osmiumsäure
- Book ID
- 102354806
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1848
- Weight
- 187 KB
- Volume
- 64
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
263 konnte er nicht aus dem Chloriir inittelst phosphorsauren oder weinsauren Salzen die Palladiumsalze dieser Sauren als gelbes Pulver fallen. Letzteres Salz brachte gar keine Aenderung hervor. Phosphorsaures Nalron bewirkt nach einiger Zeit einen braunen Niederschlag von basischem Chlorur. Nur das oxalsaure Kali fallt braunlich-gelbe haarformige Fasern, die indessen ein Doppelsalz von oxalsaurem Palladiumoxydul und oxalsaureni Kali sind. Als characteristisches Reagens fur die Auflosungen dieses Metalls fuhrt Fi sc h e r das Zinnchlorur an, das einen braunen Niederschlag bildet, der sich auf Zusatz von Salzsaure mit griiner Farbe auflijst. Selbst bei -Metall in der Losung ist diese Farbe noch sehr gut wahrzunehmen. 100000 Osman-Osmiumsaure. J. F r i tz s c h e und H. S t r uve *) haben eine neue Saure entdeckt, indem sie zu einer Auflosung von Osmiumsaure in KRlilauge Ammoniak setzlen. Die lief orangengelbe Farbe der Fliissigkeit geht hierbei schnell in eine hellgelbe iiber und das neugebildete Salz scheidet sich entweder sogleich als hellgelbes hrystallinisches Pulver aus, oder man gewinnt es durch Ab- clampfen der Flussigkeit in gelinder Warme. Die gleichzeitige Gegenwart von Kali ist zur Bildung der Saure nicht nothwendig, erleichtert aber die Gewinnung, indem das Kalisalz schwer 16slich ist und das sehr losliche Ammoniak sich leicht beim Abdampfen zersetzen wurde. Die Zersetzung, in Folge welcher die neue Saure entsteht, besteht dsrin , dafs 1 Aeq. Osmiumsiure seinen siimmtlichen *) Bulletin de 1'AcadBmie de St. Pktersbourg und Journal fur pract. Chem. Bd. XLI. S. 97.
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g, An aliphatische Doppelbindungen k6nnte auch trans-Addition stattfinden, doch scheint dae niemals der Fall zu eein.