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Orotsäure – ein Wuchsfaktor für Pasteurella multocida

✍ Scribed by Dr. sc. nat. K.-D. Flossmann; M. Höfer; W. Erler; H. Feist


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2007
Tongue
English
Weight
521 KB
Volume
21
Category
Article
ISSN
0233-111X

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✦ Synopsis


Abstract

Orotsäure stellt einen Wuchsfaktor für die Vermehrung von Pasteurella multocida dar. Sie ist mit abnehmender Wirksamkeit durch andere Pyrimidine ersetzbar (Uracil > Cytosin » Thymin). Untersuchungen mit 2‐, 6‐, 7‐, U‐^14^C‐ bzw. 5‐^3^H‐Orotsäure beweisen, daß die Wirkung der Orotsäure in ihrer zentralen Stellung im Pyrimidinstoffwechsel zu sehen ist. Die Radioaktivität des Pyrimidinringes wird in den Pyrimidinbasen der Bakterienzelle wiedergefunden, während die Aktivität der Carboxylgruppe (7‐^14^C‐Orotsäure) hauptsächlich in Bernsteinsäure, einem im Kulturfiltrat auftretenden Metaboliten des Kohlenhydrat‐ und Aminosäure‐Stoffwechsels, auftritt. Die Untersuchungen sprechen dafür, daß die Pyrimidinbiosynthese bei P. multocida in den Anfangsschritten, vermutlich infolge ungenügender CO~2~‐Bereitstellung, gestört ist. Für eine Vermehrung in vitro genügen etwa 0,1 mMol Orotsäure pro 1 Nährmedium.

Auf Grund des Einbaus des Pyrimidinskeletts in die Bakterienzelle eignet sich am Pyrimidinkern markierte Orotsäure bestens als radioaktives Material zur Markierung von P. multocida‐Zellen.


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Untersuchungen über chemisch definierte
✍ Dr. K.-D. Flossmann; H. Feist; M. Höfer; Dr. W. Erler 📂 Article 📅 2007 🏛 John Wiley and Sons 🌐 English ⚖ 512 KB

## Abstract Untersuchungen über die Nährstoffbedürftigkeit einiger Stämme von __Pasteurella multocida__ und __P. haemolytica__ führten zur Zusammenstellung chemisch definierter Nährmedien, die als anorganische Bestandteile vor allem Na~2~HPO~4~ und MgSO~4~, als Kohlenstoff‐ und Energiequelle Glucos