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Organogermaniumverbindungen, III. Zur Darstellung von Alkyl- und Arylgermanium-chloriden sowie über neue Phenylgermanium-hydride

✍ Scribed by Kühlein, Klaus ;Neumann, Wilhelm P.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1967
Weight
401 KB
Volume
702
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Anzahl von Alkyl-und Arylgermanium-chloriden wird rnit guten Ausbeuten teils durch partielle Alkylierung mit Bleitetraalkylen, teils durch AlC13-katalysierte Komproportionierungen dargestellt. Neue Phenylgermanium-hydride rnit I, 2 oder 4 Ge-Atomen werden beschrieben.

Darstellung von Alkylund Arylgermanium-chloriden

Fur Synthesen organischer Germaniumverbindungen3) benotigten wir als Ausgangsmaterial bestimmte Organogermanium-chloride. Einige davon waren schwer zuganglich, bzw. die bekannte Darstellung war wegen der relativ kleinen uns verfugbaren Materialmengen nicht zweckmaDig. So suchten wir nach verbesserten oder neuen Synthesen.

Alkylierungen rnit Bleitetraalkylen

Alkylierungen am Ge-Atom verlaufen oft uneinheitlich und sind kaum auf der Mono-oder Dialkyl-Stufe aufzuhalten4). Besser sollten hier schwache Alkylierungsmittel wirken, und wir erprobten deshalb einige Bleitetraalkyle. Alkylgermanium- trichloride mit R = Propyl, Butyl, Isobutyl und Cyclohexyl entstehen glatt und ohne Nebenprodukte nach Gleichung (l), langsam schon bei Raumtemperatur, bei 100" jedoch vollstandig innerhalb etwa einer Stunde. (Die Athylverbindung reagiert analogs) .)