Organochalkogenid-substituierte Mangan(I)-carbonylhalogenide und ihr Verhalten gegenüber sauerstoffhaltigen Liganden sowie S- und N-Basen
✍ Scribed by Hieber, Walter ;Stanner, Friedrich
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1969
- Tongue
- English
- Weight
- 624 KB
- Volume
- 102
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Die Reaktion der Diphenylchalkogenather mit Mangancarbonylhalogeniden fiihrt zu einkernigen Verhindungen des Typs M I I ( C O ) ~( E ( C ~H ~) ~) ~X (E = S, Se; X = Br, J). Aus den reaktionsfreudigen Dipheuylsulfid-Derivaten konnten mit Sauerstoffliganden (Lo) wie Methanol, Athanol, Tetrahydrofuran und sogar Wasser neuartige Komplexe Mn(C0)3(L&X dargestellt werden. Aus Jododiaquotricarbonylmangan entsteht unter HJ-Abspaltung Hydroxodiaquotricarbonylmangan (CO)3Mn(OH&OH. Das reaktionstragere Diphenylselen-Derivat reagiert erst mit hydrierten S-Heterocyclen zu nichtionogenen Komplexen, wihrend die sehr stabile diphenyltellur-substituierte Verbindung nur mit N-Basen ionogene und nichtionogene Verbindungen, z. B. [Mn(C0)3(L~)#r und Mn(C0)3(L~)zBr, bildet. -Der Bau der Verbindungen wurde durch IR-Spektren, Molgewichtsbestimmungen, Fallungsreaktionen und Leitfahigkeitsmessungen sichergestellt. E Schon seit langerer Zeit sind zweikernige Mangantetracarbonyl-Verbindungen des Typs A bekannt 2 . 3 , in denen das Chalkogenid als Briickenligand fungiert. Nur mit Diorganotellurid gelang auch die Darstellung einkerniger Mangantricarbonylkomplexe vom Typ B, Mn(C0)3(TeR&X B