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Organische Metallkomplexe, XIV1) Die Struktur des Quecksilber(II)-tropolonates

✍ Scribed by Allmann, Rudolf ;Dietrich, Klaus ;Musso, Hans


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1976
Weight
689 KB
Volume
1976
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Abstract

Aus den IR‐Spektren der Tropolonate von Cu, Ni, Zn, Cd und Hg sowie den IR‐ und ^1^H‐ NMR‐Spektren der besser löslichen 4‐tert‐Butyltropolonate wird abgeleitet, daß Hg(II) von zwei Liganden über alle vier Sauerstoffatome, aber etwas unsymmetrisch, chelatisiert wird. Die Röntgenstrukturanalyse des Hg(II)‐tropolonates (Raumgruppe PI, Z = 4, R‐Wert = 7.7 %) zeigt, daß die beiden Sauerstoffatome der Tropolonatreste nicht gleichwertig sind; je ein O ist nur an ein Hg gebunden (Hg‐O: 2.30 ± 0.02 Å), das andere O‐Atom bestätigt neben der Hauptbindung (ca. 2.30 Å) noch eine längere Nebenbindung (Hg‐O 2.50 Å) zum Metall des Nachbarmoleküls. Dadurch erhöht sich die Koordinationszahl der Hg‐Atome auf 6, und es entstehen Ketten in Richtung [100]. Die beiden Liganden stehen in beiden kristallographisch verschiedenen Molekülen fast senkrecht (85°) zueinander. Das erwartete Alternieren der C‐C‐Bindungen (im Mittel 1.38 & 0.03 bis 0.04 Å) läßt sich so nicht nachweisen; bei den C‐O‐Bindungen ist dies gerade angedeutet (1.27 und 1.29 ± 0.03 Å). ‐ Die Struktur wird zu denen des Al(T)~3~ und Ni(T)~2~. H~2~O in Beziehung gesetzt.


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