Oligoamide und ihre Rolle bei der Lactam-Polymerisation
✍ Scribed by M. Rothe
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1966
- Tongue
- English
- Weight
- 134 KB
- Volume
- 78
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
GDCh-Ortsverband Marl, a m 16. Juni 1965 Hohere lineare Oligomere (bis zu 14 Monomereinheiten in der Kette) der E-Aminocapronsaure sowie Derivate dieser Verbindungen mit geschutzter Amino-oder Carboxylgruppe wurden iiber die Carbobenzoxy-oligoamid-benzylester mit Hilfe der konventionellen Phosphitniethode [2] und zum Teil am polymeren Trager [3] synthetisiert. Cyclische Oligomere (bis zu acht Monomereinheiten im Ring) erhielten wir durch Cyclisierung nach der Phosphitmethode [2]. Die Trennung h e a r e r Oligomere rnit bis zu sieben Monomereinheiten gelang durch Dunnschichtelektrophorese und die Trennung cyclischer Oligomere rnit bis zu acht Monomereinheiten durch Dunnschichtchromatographie rnit n-Butanol/Eisessig/ Ammoniak (1 :4)/Wasser ( 6 : 1 : 1: 2) oder mit Essigester/Aceton/Wasser (10: 10: 2).
Oligomere mit N-terminalen Amidiniunigruppen (1) losen bei Abwesenheit von Wasser die kationische Lactampolymerisation auch dann nicht aus, wenn man sie mit dem Monomeren einige Stunden auf 250°C erhitzt. Demnach tragt die von Schlack [4] gefundene Bildnng endstindigcr Amidiniumgruppen bei der Lactampolymerisation nicht zum normalen Kettenwachstum [5], sondern zum Kettenabbruch bei. Bei hoheren Lactamen, z. B. Capryl-oder Laurin-lactam ist die Bildung solcher Amidinringe unterdruckt, da diese 9 oder 13 Ringglieder haben musten.
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