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Olefin-Palladiumchlorid-Komplexe, X. π-Allyl-Komplexe durch Decarboxylierung von ungesättigten Malonsäurederivaten

✍ Scribed by Hüttel, Rudolf ;Schmid, Horst


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1968
Tongue
English
Weight
494 KB
Volume
101
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Olefin-Palladiumchlorid-Komplexe, X 2)

n-Allyl-Komplexe durch Decarboxylierung von ungesattigten Malonsaurederivaten

Aus dem lnstitut f u r Organische Chemie der Universitat Miinchen (Eingegangen am 19. Mai 1967) x-Allyl-palladiumchlorid-Komplexe, die in 2-Stellung ein CH3 und in 1-Stellung eine Carboxyl-, Ester-, Saureamid-oder Nitrilgruppe neben H oder Alkyl aufweisen, konnen manchmal besser aus den entsprechenden ungesattigten Malonsaurederivaten unter Decarboxylierung dargestellt werden als aus den monofunktionellen Derivaten. Die N MR-Spektren einiger der erhaltenen Allyl-Komplexe erfordern die Zuordnung von syn-und anti-Strukturen.

H

Im Verlauf von Untersuchungen uber die Allyl-Komplexe aus Palladiumchlorid und ungesattigten Carbonsauren 1) haben wir festgestellt, da13 der gleiche Ti-Allyl-Komplex 2 sowohl aus Isopropenylpropionsaure (1) oder Trimethyl-acrylsaure (3) als auch aus Methyl-isopropenyl-malonsaure (5) dargestellt werden kann. 3 1 4 Wahrend jedoch im ersten Fall die Ausbeute trotz vieler Versuche 3 % eines Gemisches von 2 und 4 nicht uberstieg (in der Hauptsache verlauft die Reaktion unter Abscheidung von Pd (81 x)), im zweiten Fall nur eine Maximalausbeute von 13 % (t70 Pd) erreichbar war, liefert die Umsetzung von 5 schon bei Raumtemperatm die einheitliche Verbindung 2 in praktisch quantitativer Ausbeute ohne jede Bildung von Palladium. Da also offenbar die unter Decarboxylierung verlaufende Bildung monocarboxylierter Allyl-Komplexe am ungesattigten Malonsaurederivaten in diesem Falle einen groRen Vorteil bietet, haben wir versucht, die Anwendbarkeit dieser Reaktion abzugrenzen.


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