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Oberflächenschutz durch Wirbelsintern und Flammspritzen

✍ Scribed by Dipl.-Ing. Erwin Gemmer


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1958
Tongue
German
Weight
357 KB
Volume
9
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Spezielle Fragen des Oberflächenschutzes durch Wirbelsintern und Flammspritzen werden behandelt. Wirbelsintergeräte gestatten die Tauchbeschichtung meist metallischer Werkstücke mit relativ dünnen Kunststoffschichten. Beim Flammspritzen geschieht der Schichtauftrag durch Ausschleudern von Kunststoffpulver durch eine Flamme auf ein vorgewärmtes Werkstück. Methoden zur Erreichung einer guten Haftfestigkeit (rd. 100 kg/cm^2^) sind das Sandstrahlen unter besonderen Bedingungen und bei Aluminium gegebenenfalls auch bestimmte „Wash‐Primer”︁‐Vorbehandlungen. Die chemischen Haftgrundvorbereitungen gewinnen auch für Stahl an Bedeutung. Die Bedingungen, die eine Schädigung des Kunststoffs durch hohe Verarbeitungstemperaturen vermindert, werden genannt.

Der Entwicklungsstand wird gekennzeichnet durch das Hinzukommen welterer bekannter Kunststoffe, die jetzt auch für diese Verfahren verwendbar gemacht wurden. Die Anwendung speziell des Wirbelsinterverfahrens wird nicht auf Kunststoffe beschränkt bleiben.

Von besonderer Bedeutung werden in Zukunft auch Kombinationen verschiedener Kunststoffe und die Verwendung von Füllstoffen sein. Das Pigmentieren und Einfärben der Schichten bietet keine nennenswerten Schwierigkeiten.

Beschichtbar sind alle Materialien, die die erforderlichen Vorwärmetemperaturen aushalten, hauptsächlich also Metalle.

Die Automatisierung des Wirbelsinter‐verfahrens durch Anwendung von Transportketten und regulierbaren Durchlauföfen ist in der Entwicklung. Halbautomatische Anlagen sind im Ausland bereits vorhanden. Auch die kontinuierliche Beschichtung mit Hilfe besonderer Geräteformen ist möglich.


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