Feltr 11. Seifeii 48, 122 119411. ' I Quart. .I. Phnrni. 12, 409 [l9.39]. ' ) T 0 y a m a and T s u c h i y a , .,The highly unsaturated acids in sardine oil XIII. Oxidation of niethyl clupanodate with potassiumpermanganatc in acetone solution". Chcm. Abslr. 1937, S .
Nutzen und Gefahren hochdosierter Vitamin E-Präparate
✍ Scribed by Elmadfa, I.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1985
- Weight
- 633 KB
- Volume
- 87
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Vonl. E l m a d f a + + A m dern Institutjhr Erniihrungswirsemchaft derJmtus-Liebig-Universitiit, G@en
Wie kein anderes Vitamin erfiihrt Vitamin Ez.Z. einen noch niegekannten, durch massive Propagierung erst moglich gewordenen Einsatz als Phar makon zur therapeutischen Behandlung oder Vorbeugung nahezu aller erdenklichen Erkrankungen und Gebrechen beim Menschen. Hierbei werden so hohe Dosen eingenommen, die oft die wiinschenswerte Zufuhr (12 mg D-a-Toc.-aquivJd) um das zehn-bis iibersechzigfacheiiberschreiten.1nden meisten Faillen jedoch stiitzt man sich, mangels unmittelbarer Indikationen, aufBeobachtungenanVersuchtstiereninverschiedenenS tadienexperimentellen Vitamin-E-Mangels. Da ein primiirer Vitamin-E-Mangel beim Menschen nicht bekannt ist, kann im Falle solcher Dosierungen nicht von einer Substitutionstherapie gesprochen werden. Indiziert ist der therapeutische Einsatz hochdosierterPrs'parate lediglichin wenigen Fd1en;vorallem bei Patienten mit Fettmaldigestion und malabsorption infolge von Pancreas-und Gallenfunktionsstorungen, bei A-P-Lipoproteiniimie, bei der Behandlung von Friihgeborenenanimie sowie bei derclaudicatio intermittens. Bei Dosierungen bis 200 mg D-a'lbcopherolaquivalenten iiber wenige Wochen wurden beim Menschen bisher keine Abnormalitaten beobachtet. Hohere Dosen verursachten Abnahmen des Gehalts der Schilddriisenhormone im Blut, vermehrte Steroidausscheidung im Urin. Muskelschwache und Miidigkeit,visuelleStorungen,VerschlechterungvonDiabetes mellitus und Angina pectoris, Potenzierung der Wirkung derAntikoagulantien vom Cumarin-Typ und wirkten einer Eisentherapie bei der Behandlung von Eisenmangelanimien entgegen u. a. Bei Tieren fiihrten hohe Tocopheroldosen zur Steigerung des Bedarfs an Vitaminen A, D und K, zu Storungen von Membranen, Teilen des endokinen Systems und des Muskelstoffwechsels sowie zu Wachstumverzogerungen und zum Tod. Davitamin E im Korper gespeichert wird und seine pharmakodynamischen Wirkungen noch nicht geklart sind, sind die Folgen der Einnahme hochdosierter Prs'parate nur schwer kalkulierbar. ,,Kaum glaublich ist es, welcher MiBbrauch mit dem Wort Vitamine getrieben wird, was alles man von ihnen erwartet, was alles sie leisten, was alles sie verhuten und heilen konnen sollen!' Das schrieb vor 50 Jahren G. D w m d , als die Vitaminforschung noch in den lnderschuhen steckte. Von allen Vitaminen hat Vitamin E wahrscheinlich die groBte Aufmerksamkeit in der Offentlichkeit erregt. Obwohl die physiolopche Bedeutung des Vitamin E immer noch nicht endgiiltig geklart werden konnte und auch beim Menschen praktisch kein Mange1 an diesem Vitamin vorkommt, erleben wir seit ca. vierJahren in der Bundesrepublik Deutschland eine anhaltende Vitamin E-Diskussion, wobei der therapeutische Einsatz von Vitamin E zur Behandlung bzw. Vorbeugung nahezu aller erdenklichen Erkrankungen und Gebrechen des Menschen propagiert wird.
W a s uersteht man unter hochdosiertem Vitumin E?
Physiologische Vitamin E-Au fnahmen werden am Bedarf bzw. an der wiinschenswerten Zufuhr an diesem Vitamin gemessen. Diese bet&@ 12 mg D-a-Tocopherolaquivalente pro Tag2. Von der FAO/WH03 wurde bereits 1962 fiir Erwachsene eine Hochstgrenze der Zufuhr an dem natiirlichen Antioxidans Tocopherol -zusatzlich zum Nahrungstocopherolgehalt -von ca. 1 mg/kg Korpergewicht festgelegt. Bei einem 70 kg schweren Mann entspricht dies 70 mg D-a-Tocopherol. Rechnet man dam die mittlere tagliche Aufnahme an diesem Vitamin (fur Miinner aller Altersklassen) von etwa 16 mg D-a-Tocopherol 4, so darf die Gesamtaufnahme an Vitamin E ca. 85-100 mg pro Tag erreichen. * Vortrag anlalich der 41. DGF-Vortragstagung in Gottingen am 9. September 1985.
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Dieser Umstand sowie die relativ starke optische Aktivitiit des gesattigten Kohlenwasserstoffs aus Blattxanthophyll vom Smp. 1920 machen es wahrscheinlich, dass letzteres (mit dem Smp. 193O) ganz oder in uberwiegender Menge ein a-Carotinderivat ist. Diese Frage wird auf anderem Wege weiter verfolgt.